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Rezeptsammlung – Rezept Community

  • Apfel-Kartoffel-Gratin
    21. Januar 2014
    Zubereitung:

    Wasser in einer feuerfesten Form zum Kochen bringen. Maggi Klare Suppe mit Suppengrün darin auflösen. Kartoffeln, Äpfel und Zwiebel schälen und in Scheiben bzw. in Spalten teilen, in die Brühe geben. Deckel aufsetzen und bei Mittelhitze im Backofen ca. 35 Minuten garen. Sahne mit Eier verrühren, über den Auflauf gießen und weitere 15 Minuten im Backofen stocken lassen.

  • Adventskalender
    10. November 2014
    Zubereitung:

    Butter/Margarine, Honig und Zucker unter ständigem Rühren erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Anschließend gut durch rühren und das Pfefferkuchengewürz hinzugeben. Abkühlen lassen. Die geschlagenen Eier und das Salz unterrühren. Zusammen mit dem Mehl, dem Backin und dem Kakao zu einem Teig verkneten. Mind 2 Stunden kalt stellen.

    Danach den Teig 1cm dick ausrollen und ausstechen oder mit Hilfe einer Schablone die gewünschten ausschneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und im vorgeheizten Ofen bei 200° C 10 Min backen.

    Eiweiß schlagen und soviel Puderzucker unterrühren, dass ein spritzbarer Guß entsteht. Zum Spritzen in einen Tiefkühlbeutel geben und die Spitze fein abschneiden. Den Schokoguß im Wasserbad erwärmen und ebenfalls in einen Tiefkühlbeutel geben. Die verschiedenen Formen nach dem Erkalten ganz nach Phantasie mit dem Zuckerguß (den Sie mit Speisefarbe färben können), dem Schokoguß und den Zuckerverzierungen dekorieren.

  • Zander in Salzkruste
    25. Januar 2014
    Zubereitung:

    Den frischen Zander(nicht eingefrohren!) waschen, trockentupfen, die Schwanzflossen abschneiden-nicht schuppen. Rosmarin , zerhackten Knoblauch, span data-placement="top" rel="popover" data-bs-original-title="<b><em class="highlight yellow">(Anethum graveolens)</e> Gurkenkraut.</b> Dill ist eine 1 Meter hohe, einjährige Pflanze mit faden artigen Blättern und gelben Blütendolden, dem span data-placement="top" rel="popover" data-bs-original-title="<b><em class="highlight yellow">(Foenicum vulgare)</em> Verwendet werden nur die Samen und das getrocknete Grün.</b> Fenchel ist eine bis zu 1,5 Meter hohe, mehrjährige, mit Ani, Dill und Kümmel verwandte Pflanze aus der Familie der Doldenblütler. Die hellgrünen Blätter sind mehrfach gefiedert, die goldgelben Blüten in Doppeldolden angeordnet. Als Gewürz werden die grünlich bis gelb-braunen, getrockneten, kümmelähnlichen Samen der Pflanze angeboten. Die Fenchelsamen sind etwas größer als Kümmel und tragen häufig ein Stielchen. Herkunft: Aus dem Mittelmeerraum. Fenchel als Gemüse hat nichts mit dem Gewürz zu tun. Foenicum vulgare Verwendung: Zum Kochen verwendet man Fenchelsamen hauptsächlich für Fisch. Übrigens: Um Fenchelgemüse weiß zu halten, bedeckt man es mit Kalbsnierenfett, denn es hat die Eigenschaft, Gemü-se weiß zu halten. Gesundheit: Beruhigend, Krampflösend und Schmerzlindernd. Aus den Samen macht man Tee, als Hausmittel gegen Husten und Verdauungsstörungen oder gegen eine Magenschleimhautreizung. Außerdem stellt man aus Fenchelsamen einen guten Magensirup her. Es ist auch sehr gut für kleine Kinder geeignet. Geschichte: "Er macht heiter und klare Augen" schrieb Adam Lonicerus 1582 in seinem Kräuterbuch. Und er war weder der erste noch der letzte Kräuterkundige, der die Heilkraft des Fenchels für die Augenpries. Schon Plinius wies darauf hin und berief sich dabei auf die "alten Ägypter", die Fenchel, wie Darstellungen in den Königsgräber zeigen, als Gewürz schätzten. Fenchel ist eines der ältesten Würzmittel überhaupt. Er kommt aus dem Mittelmeerraum, wo er heute noch überall wild wächst. Dort schätzt man ihn besonders: Nicht nur seine kleinen, länglichen, rauhen Samen als Gewürz, sondern auch als Gemüse: Die verdickten, wie große Zwiebeln aussehenden Blattstrünke werden dort gerne gegessen. Die Pflanze - sie kann bis zu 2 Meter hoch werden - ähnelt ein wenig Kümmel, Anis und Dill. Kein Wunder, gehört doch auch sie der artenreichen Verwandtschaft der Doldenblütler an. Das fein zerschlitzte Laub ist blaugrün, die kleine Blüten sind gelb, die Früchtchen achteckig, und jedes enthält zwei gerippte Samen. Diese sind - und das macht erst das Kraut zum Gewürz - reich an Fenchelöl, dessen Hauptbestandteil das ätherische Öl Anethol ist. Die Heilkunde reiht es unter die Karminativa ein, das sind Stoffe, die entblähend wirken. Anethol macht den Charakter von Fenchel aus, der an sich süß schmeckt, aber ein deutliches Brenne hinterläßt. Die Milde überwiegt jedoch, im Gegensatz zum gröberen, ein wenig herben Kümmel Währen dieser im Norden beliebter ist (sowohl in Schnäpsen wie auch im Brot), verleiht Fenchel vielen Brotsorten südlich des Mains ihre unverkennbare Note. Die Milde in Geschmack und Wirkung haben Fenchel auch den Ruf eingetragen, die leiblichen Beschwerden der jüngsten Erdenbürger zu lindern. Doch eigentlich begleitet diese Pflanze den Menschen auf seinem gesamten Lebensweg. So wird er seit eh und je stillenden Müttern empfoh-len, aber auch alten Leute, die Hartleibigkeit und Krämpfe plagen. Recht unbedankt freilich, denn weder geht ihm der Ruhm besonderer Kostbarkeit voraus, noch war er jemals rar oder schwer beschaffbar. Bescheidenheit, die sich darauf gründet, unentbehrlich zu sein, hat aber ihre Qualität. Diese Weisheit gilt auch für Fenchel. Man darf mit ihm nicht markant würzen; sobald er deutlich zu spüren ist, hat man schon zuviel genommen. Nur fern und leise darf er mitwirken, dann freilich kann er jene entscheidende Prise sein, die manches Gericht erst gelingen läßt bzw. Es vollendet. (Versuchen Sie doch mit einer winzigen Prise feinst zermahlenen Fenchels einem Apfelgelee oder Apfelfüllung für Kuchen das gewisse Etwas zu verleihen). Deutlich spüren hingegen darf man Fenchel am Schweinebraten, an eingelegten Gurken (ganze, noch unreife Fruchtdolden verwenden), in der Fenchelbutter und in Frikadellen. Im Süden Europas, wo sich die Pflanze am wohlsten fühlt und prächtig entwickelt, ist Fenchel auch als Fischgewürz sehr beliebt. Und manche Erinnerung an die "unbeschreibliche" Eigenart eines Fischgerichts, das man irgendwo in einem kleine Restaurant in Griechenland, Italien oder Südfrankreich genossen hat, wäre durch sein Mitwirken vielleicht auch hierzulande wieder hervorzulocken. Zum Beispiel mit einer Prise in der weißen Sauce zum Seefisch oder einem Fenchelzweig im Grillfisch: Schon ist ein Hauch Mittelmeer zu spüren. Auch die Spaghettisauce verträgt - ja, verlangt vielleicht sogar nach der Prise Fenchel. Stets aber, und das gilt auch für Kümmel, Anis und Koriander; muß man die Körnchen ganz fein zerreiben, ehe man sie dem Gericht beifügt. Nur so wird das ätherische Öl frei (in alten Körnchen kann es auch schon "verduftet" sein), und nur dann können wir es riechen und schmecken. Die harten Körnchen allein in Sauce, Saft oder Marinade bewirken rein gar nichts. Weil von Marinade die Rede ist: Sogar im Salat kann Fenchel sehr gut schmecken, in Kartoffelsalat etwa, wenn man Fenchel eben mag, und auch in Salat aus frischen Krabben. Unbedingt aber gehört ein Hauch Fenchel - nur ein paar Körner, gut zermahlen - ins Linsengericht. Es wird dadurch nicht nur bekömmlicher, es gewinnt auch an Charakter. Das wußten schon die alten Römer, wie überlieferte Rezepte beweisen. "Foeniculum" nannten sie übrigens den Fenchel, und so nennen ihn auch die Botaniker: Foeniculum vulgare - der ganz gewöhnliche Fenchel." data-content="<b><em class="highlight yellow">(Foenicum vulgare)</em> Verwendet werden nur die Samen und das getrocknete Grün.</b> Fenchel ist eine bis zu 1,5 Meter hohe, mehrjährige, mit Anis, Dill und Kümmel verwandte Pflanze aus der Familie der Doldenblütler. Die hellgrünen Blätter sind mehrfach gefiedert, die goldgelben Blüten in Doppeldolden angeordnet. Als Gewürz werden die grünlich bis gelb-braunen, getrockneten, kümmelähnlichen Samen der Pflanze angeboten. Die Fenchelsamen sind etwas größer als Kümmel und tragen häufig ein Stielchen. Herkunft: Aus dem Mittelmeerraum. Fenchel als Gemüse hat nichts mit dem Gewürz zu tun. Foenicum vulgare Verwendung: Zum Kochen verwendet man Fenchelsamen hauptsächlich für Fisch. Übrigens: Um Fenchelgemüse weiß zu halten, bedeckt man es mit Kalbsnierenfett, denn es hat die Eigenschaft, Gemü-se weiß zu halten. Gesundheit: Beruhigend, Krampflösend und Schmerzlindernd. Aus den Samen macht man Tee, als Hausmittel gegen Husten und Verdauungsstörungen oder gegen eine Magenschleimhautreizung. Außerdem stellt man aus Fenchelsamen einen guten Magensirup her. Es ist auch sehr gut für kleine Kinder geeignet. Geschichte: "Er macht heiter und klare Augen" schrieb Adam Lonicerus 1582 in seinem Kräuterbuch. Und er war weder der erste noch der letzte Kräuterkundige, der die Heilkraft des Fenchels für die Augenpries. Schon Plinius wies darauf hin und berief sich dabei auf die "alten Ägypter", die Fenchel, wie Darstellungen in den Königsgräber zeigen, als Gewürz schätzten. Fenchel ist eines der ältesten Würzmittel überhaupt. Er kommt aus dem Mittelmeerraum, wo er heute noch überall wild wächst. Dort schätzt man ihn besonders: Nicht nur seine kleinen, länglichen, rauhen Samen als Gewürz, sondern auch als Gemüse: Die verdickten, wie große Zwiebeln aussehenden Blattstrünke werden dort gerne gegessen. Die Pflanze - sie kann bis zu 2 Meter hoch werden - ähnelt ein wenig Kümmel, Anis und Dill. Kein Wunder, gehört doch auch sie der artenreichen Verwandtschaft der Doldenblütler an. Das fein zerschlitzte Laub ist blaugrün, die kleine Blüten sind gelb, die Früchtchen achteckig, und jedes enthält zwei gerippte Samen. Diese sind - und das macht erst das Kraut zum Gewürz - reich an Fenchelöl, dessen Hauptbestandteil das ätherische Öl Anethol ist. Die Heilkunde reiht es unter die Karminativa ein, das sind Stoffe, die entblähend wirken. Anethol macht den Charakter von Fenchel aus, der an sich süß schmeckt, aber ein deutliches Brenne hinterläßt. Die Milde überwiegt jedoch, im Gegensatz zum gröberen, ein wenig herben Kümmel Währen dieser im Norden beliebter ist (sowohl in Schnäpsen wie auch im Brot), verleiht Fenchel vielen Brotsorten südlich des Mains ihre unverkennbare Note. Die Milde in Geschmack und Wirkung haben Fenchel auch den Ruf eingetragen, die leiblichen Beschwerden der jüngsten Erdenbürger zu lindern. Doch eigentlich begleitet diese Pflanze den Menschen auf seinem gesamten Lebensweg. So wird er seit eh und je stillenden Müttern empfoh-len, aber auch alten Leute, die Hartleibigkeit und Krämpfe plagen. Recht unbedankt freilich, denn weder geht ihm der Ruhm besonderer Kostbarkeit voraus, noch war er jemals rar oder schwer beschaffbar. Bescheidenheit, die sich darauf gründet, unentbehrlich zu sein, hat aber ihre Qualität. Diese Weisheit gilt auch für Fenchel. Man darf mit ihm nicht markant würzen; sobald er deutlich zu spüren ist, hat man schon zuviel genommen. Nur fern und leise darf er mitwirken, dann freilich kann er jene entscheidende Prise sein, die manches Gericht erst gelingen läßt bzw. Es vollendet. (Versuchen Sie doch mit einer winzigen Prise feinst zermahlenen Fenchels einem Apfelgelee oder Apfelfüllung für Kuchen das gewisse Etwas zu verleihen). Deutlich spüren hingegen darf man Fenchel am Schweinebraten, an eingelegten Gurken (ganze, noch unreife Fruchtdolden verwenden), in der Fenchelbutter und in Frikadellen. Im Süden Europas, wo sich die Pflanze am wohlsten fühlt und prächtig entwickelt, ist Fenchel auch als Fischgewürz sehr beliebt. Und manche Erinnerung an die "unbeschreibliche" Eigenart eines Fischgerichts, das man irgendwo in einem kleine Restaurant in Griechenland, Italien oder Südfrankreich genossen hat, wäre durch sein Mitwirken vielleicht auch hierzulande wieder hervorzulocken. Zum Beispiel mit einer Prise in der weißen Sauce zum Seefisch oder einem Fenchelzweig im Grillfisch: Schon ist ein Hauch Mittelmeer zu spüren. Auch die Spaghettisauce verträgt - ja, verlangt vielleicht sogar nach der Prise Fenchel. Stets aber, und das gilt auch für Kümmel, Anis und Koriander; muß man die Körnchen ganz fein zerreiben, ehe man sie dem Gericht beifügt. Nur so wird das ätherische Öl frei (in alten Körnchen kann es auch schon "verduftet" sein), und nur dann können wir es riechen und schmecken. Die harten Körnchen allein in Sauce, Saft oder Marinade bewirken rein gar nichts. Weil von Marinade die Rede ist: Sogar im Salat kann Fenchel sehr gut schmecken, in Kartoffelsalat etwa, wenn man Fenchel eben mag, und auch in Salat aus frischen Krabben. Unbedingt aber gehört ein Hauch Fenchel - nur ein paar Körner, gut zermahlen - ins Linsengericht. Es wird dadurch nicht nur bekömmlicher, es gewinnt auch an Charakter. Das wußten schon die alten Römer, wie überlieferte Rezepte beweisen. "Foeniculum" nannten sie übrigens den Fenchel, und so nennen ihn auch die Botaniker: Foeniculum vulgare - der ganz gewöhnliche Fenchel." class="hasTooltip glossarydef">Fenchel nahe verwandt. Die kleinen braunen, elliptischen Samen zerfallen in 2 Teilfrüchte. Kraut und Samen haben unterschiedliche Würzkraft. Die Samen sind schärfer im Geschmack. Herkunft: Meist angebaut, aber auch verwildert an sonnigen Standorten. Verwendung: Für Krustentiere, Garnelen, Krabben, Aal grün, Dillessig, Kartoffelsuppe und vieles mehr. Gesundheit: Es enthält viel Vitamin C , hat sich bewährt bei Blähungen und Magenschmerzen, auch bei schlechtem Mundgeruch. Dill fördert die Verdauung, ist Krampf und schmerzlösend, blähungstreibend, mild beruhigend, magenstärkend und regt die Magensaftproduktion an. Geschichte: Sein üppiges Grün, sein starker Duft beherrschen in den Ländern Skandinaviens die Gemüse-, aber auch die Fleischmärkte. In Finnland etwa ist es üblich, die Frischfische auf dichte Teppiche aus Dillkraut zu legen, um den starken Geruch zu bannen. Wer Lachs liebt, dem wird der finnische, mit Dill gebeizte Lachs unvergeßlich sein. Anethum graveolens Ein nordisches Gewürz also? Von der Beliebtheit her sicher, doch nicht, was die Herkunft betrifft. Die teilt Dill mit der Mehrzahl der Gewürzkräuter. Er kommt aus dem Orient, aber gedeiht im Gegensatz zu den sonnenliebenden Arten auch im gemäßigten und selbst kühlen Klima hervorragend. In der Heimat des Dills, in Vorderasien und in Südeuropa, kümmert man sich kaum noch um ihn. Auch in der Mittelmeerküche spielt er überhaupt keine Rolle. Erst die Nouvelle Cuisine hat ihn, wohl seiner Frische wegen, für Frankreich entdeckt. In Polen hingegen, in Rußland, im Baltikum und, wie schon erwähnt, in Skandinavien schwelgt man in Dill: Dort ist er Inbegriff des jungen Sommers. In seiner ursprünglichen Heimat, im Orient, hat er vor vielen Jahrtausenden eine große Rolle gespielt - als Heilpflanze. Die Liste der Leiden, die man mit seiner Hilfe angeblich lindern und heilen kann, ist lang. Sie war schon im antiken Ägypten, dann den Griechen bekannt. Die Römer folgten diesen Empfehlungen, und im Mittelalter übernahmen die Deutschen Kräuterbücher ihre Ratschläge. Sie wiesen vor allem darauf hin, daß Dill den stillenden Müttern nützt, daß er beruhigt und den Schlaf fördert und gut für die Verdauungsorgane ist. Dies ist den ätherichen Ölen im Dill zuzuschreiben. Sie regen den Appetit an und fördern die Verdauung der Speisen. So macht reichlich Dill vor allem schwere Speisen viel leichter verdaulich. Sehr harmonisch sind alle Verbindungen zwischen Dill und Gurken. Sie gewinnen durch das sehr bestimmte und kräftige Aroma des Würzkrautes; sei es in Gemüsezubereitungen oder als Salat. Auch zum Einlegen von Gurken verwendet man Dill sehr gern - am besten blühenden. Dill-Essig (durch verkochen von 500 g Dillkraut mit 1,5 Liter Essig und etwas Salz leicht herzustellen) ist für die Zubereitung von Gurken,- Tomaten- und grünem Salat hervorragend geeignet. Früher hat man , besonders in der Volksmedizin, in erster Linie die Früchte des Dillkrauts verwendet. Sie enthalten das kampferartige, ätherische Öl Carvon besonders reichlich und schmecken deshalb auch viel intensiver, aber weniger angenehm als die feingliedrigen, durch eine Wachsschicht etwas bläulich schimmernden Blätter. Als Gewürz verwendet man Dill-Samen heute eigentlich nur noch selten. Wichtig sind sie nach wie vor für das Einlegen von Sauerkraut. Eine kleine Prise gestoßener Dill-Samen gibt aber zum Beispiel auch gekochten grünen Bohnen eine überraschend angenehme Geschmacksnote. Dill-Butter (1 Teelöffel gemahlene Dill-Samen auf 4 Eßlöffel Butter) ist zu Kochfisch oder Steaks eine interessante Abwechslung. Man muss aber immer bedenken, daß Dill ein extrem dominantes Gewürz ist, und sich daher nicht für Mischungen eignet. Wer es jedoch mag, findet es köstlich. Als geradezu unentbehrlich erweist sich dieses grüne, duftende Kraut zu Shrimps und Krebsen. Zu den Bergen rotgesottener Flußkrebse, wie sie die Mittsommer-Feste in Schweden kennzeichnen, gehören auch Platten und Körbe mit Dillkraut. Seine frische Strenge ergänzt harmonisch die Süße des Krebsfleisches. Doch es gibt noch weitere Möglichkeiten, die köstliche Eigenart dieses Gewürzes zur Geltung zu bringen: Man serviert es zu Avocados, rührt es in Creme- oder Hüttenkäse, in den Quark zu jungen Pellkartoffeln oder es - als "i" Punkt - auf Tomatensaft." data-content="<b><em class="highlight yellow">(Anethum graveolens)</em> Gurkenkraut.</b> Dill ist eine 1 Meter hohe, einjährige Pflanze mit faden artigen Blättern und gelben Blütendolden, dem span data-placement="top" rel="popover" data-bs-original-title="<b><em class="highlight yellow">(Foenicum vulgare)</em> Verwendet werden nur die Samen und das getrocknete Grün.</b> Fenchel ist eine bis zu 1,5 Meter hohe, mehrjährige, mit Anis, Dill und Kümmel verwandte Pflanze aus der Familie der Doldenblütler. Die hellgrünen Blätter sind mehrfach gefiedert, die goldgelben Blüten in Doppeldolden angeordnet. Als Gewürz werden die grünlich bis gelb-braunen, getrockneten, kümmelähnlichen Samen der Pflanze angeboten. Die Fenchelsamen sind etwas größer als Kümmel und tragen häufig ein Stielchen. Herkunft: Aus dem Mittelmeerraum. Fenchel als Gemüse hat nichts mit dem Gewürz zu tun. Foenicum vulgare Verwendung: Zum Kochen verwendet man Fenchelsamen hauptsächlich für Fisch. Übrigens: Um Fenchelgemüse weiß zu halten, bedeckt man es mit Kalbsnierenfett, denn es hat die Eigenschaft, Gemü-se weiß zu halten. Gesundheit: Beruhigend, Krampflösend und Schmerzlindernd. Aus den Samen macht man Tee, als Hausmittel gegen Husten und Verdauungsstörungen oder gegen eine Magenschleimhautreizung. Außerdem stellt man aus Fenchelsamen einen guten Magensirup her. Es ist auch sehr gut für kleine Kinder geeignet. Geschichte: "Er macht heiter und klare Augen" schrieb Adam Lonicerus 1582 in seinem Kräuterbuch. Und er war weder der erste noch der letzte Kräuterkundige, der die Heilkraft des Fenchels für die Augenpries. Schon Plinius wies darauf hin und berief sich dabei auf die "alten Ägypter", die Fenchel, wie Darstellungen in den Königsgräber zeigen, als Gewürz schätzten. Fenchel ist eines der ältesten Würzmittel überhaupt. Er kommt aus dem Mittelmeerraum, wo er heute noch überall wild wächst. Dort schätzt man ihn besonders: Nicht nur seine kleinen, länglichen, rauhen Samen als Gewürz, sondern auch als Gemüse: Die verdickten, wie große Zwiebeln aussehenden Blattstrünke werden dort gerne gegessen. Die Pflanze - sie kann bis zu 2 Meter hoch werden - ähnelt ein wenig Kümmel, Anis und Dill. Kein Wunder, gehört doch auch sie der artenreichen Verwandtschaft der Doldenblütler an. Das fein zerschlitzte Laub ist blaugrün, die kleine Blüten sind gelb, die Früchtchen achteckig, und jedes enthält zwei gerippte Samen. Diese sind - und das macht erst das Kraut zum Gewürz - reich an Fenchelöl, dessen Hauptbestandteil das ätherische Öl Anethol ist. Die Heilkunde reiht es unter die Karminativa ein, das sind Stoffe, die entblähend wirken. Anethol macht den Charakter von Fenchel aus, der an sich süß schmeckt, aber ein deutliches Brenne hinterläßt. Die Milde überwiegt jedoch, im Gegensatz zum gröberen, ein wenig herben Kümmel Währen dieser im Norden beliebter ist (sowohl in Schnäpsen wie auch im Brot), verleiht Fenchel vielen Brotsorten südlich des Mains ihre unverkennbare Note. Die Milde in Geschmack und Wirkung haben Fenchel auch den Ruf eingetragen, die leiblichen Beschwerden der jüngsten Erdenbürger zu lindern. Doch eigentlich begleitet diese Pflanze den Menschen auf seinem gesamten Lebensweg. So wird er seit eh und je stillenden Müttern empfoh-len, aber auch alten Leute, die Hartleibigkeit und Krämpfe plagen. Recht unbedankt freilich, denn weder geht ihm der Ruhm besonderer Kostbarkeit voraus, noch war er jemals rar oder schwer beschaffbar. Bescheidenheit, die sich darauf gründet, unentbehrlich zu sein, hat aber ihre Qualität. Diese Weisheit gilt auch für Fenchel. Man darf mit ihm nicht markant würzen; sobald er deutlich zu spüren ist, hat man schon zuviel genommen. Nur fern und leise darf er mitwirken, dann freilich kann er jene entscheidende Prise sein, die manches Gericht erst gelingen läßt bzw. Es vollendet. (Versuchen Sie doch mit einer winzigen Prise feinst zermahlenen Fenchels einem Apfelgelee oder Apfelfüllung für Kuchen das gewisse Etwas zu verleihen). Deutlich spüren hingegen darf man Fenchel am Schweinebraten, an eingelegten Gurken (ganze, noch unreife Fruchtdolden verwenden), in der Fenchelbutter und in Frikadellen. Im Süden Europas, wo sich die Pflanze am wohlsten fühlt und prächtig entwickelt, ist Fenchel auch als Fischgewürz sehr beliebt. Und manche Erinnerung an die "unbeschreibliche" Eigenart eines Fischgerichts, das man irgendwo in einem kleine Restaurant in Griechenland, Italien oder Südfrankreich genossen hat, wäre durch sein Mitwirken vielleicht auch hierzulande wieder hervorzulocken. Zum Beispiel mit einer Prise in der weißen Sauce zum Seefisch oder einem Fenchelzweig im Grillfisch: Schon ist ein Hauch Mittelmeer zu spüren. Auch die Spaghettisauce verträgt - ja, verlangt vielleicht sogar nach der Prise Fenchel. Stets aber, und das gilt auch für Kümmel, Anis und Koriander; muß man die Körnchen ganz fein zerreiben, ehe man sie dem Gericht beifügt. Nur so wird das ätherische Öl frei (in alten Körnchen kann es auch schon "verduftet" sein), und nur dann können wir es riechen und schmecken. Die harten Körnchen allein in Sauce, Saft oder Marinade bewirken rein gar nichts. Weil von Marinade die Rede ist: Sogar im Salat kann Fenchel sehr gut schmecken, in Kartoffelsalat etwa, wenn man Fenchel eben mag, und auch in Salat aus frischen Krabben. Unbedingt aber gehört ein Hauch Fenchel - nur ein paar Körner, gut zermahlen - ins Linsengericht. Es wird dadurch nicht nur bekömmlicher, es gewinnt auch an Charakter. Das wußten schon die alten Römer, wie überlieferte Rezepte beweisen. "Foeniculum" nannten sie übrigens den Fenchel, und so nennen ihn auch die Botaniker: Foeniculum vulgare - der ganz gewöhnliche Fenchel." data-content="<b><em class="highlight yellow">(Foenicum vulgare)</em> Verwendet werden nur die Samen und das getrocknete Grün.</b> Fenchel ist eine bis zu 1,5 Meter hohe, mehrjährige, mit Anis, Dill und Kümmel verwandte Pflanze aus der Familie der Doldenblütler. Die hellgrünen Blätter sind mehrfach gefiedert, die goldgelben Blüten in Doppeldolden angeordnet. Als Gewürz werden die grünlich bis gelb-braunen, getrockneten, kümmelähnlichen Samen der Pflanze angeboten. Die Fenchelsamen sind etwas größer als Kümmel und tragen häufig ein Stielchen. Herkunft: Aus dem Mittelmeerraum. Fenchel als Gemüse hat nichts mit dem Gewürz zu tun. Foenicum vulgare Verwendung: Zum Kochen verwendet man Fenchelsamen hauptsächlich für Fisch. Übrigens: Um Fenchelgemüse weiß zu halten, bedeckt man es mit Kalbsnierenfett, denn es hat die Eigenschaft, Gemü-se weiß zu halten. Gesundheit: Beruhigend, Krampflösend und Schmerzlindernd. Aus den Samen macht man Tee, als Hausmittel gegen Husten und Verdauungsstörungen oder gegen eine Magenschleimhautreizung. Außerdem stellt man aus Fenchelsamen einen guten Magensirup her. Es ist auch sehr gut für kleine Kinder geeignet. Geschichte: "Er macht heiter und klare Augen" schrieb Adam Lonicerus 1582 in seinem Kräuterbuch. Und er war weder der erste noch der letzte Kräuterkundige, der die Heilkraft des Fenchels für die Augenpries. Schon Plinius wies darauf hin und berief sich dabei auf die "alten Ägypter", die Fenchel, wie Darstellungen in den Königsgräber zeigen, als Gewürz schätzten. Fenchel ist eines der ältesten Würzmittel überhaupt. Er kommt aus dem Mittelmeerraum, wo er heute noch überall wild wächst. Dort schätzt man ihn besonders: Nicht nur seine kleinen, länglichen, rauhen Samen als Gewürz, sondern auch als Gemüse: Die verdickten, wie große Zwiebeln aussehenden Blattstrünke werden dort gerne gegessen. Die Pflanze - sie kann bis zu 2 Meter hoch werden - ähnelt ein wenig Kümmel, Anis und Dill. Kein Wunder, gehört doch auch sie der artenreichen Verwandtschaft der Doldenblütler an. Das fein zerschlitzte Laub ist blaugrün, die kleine Blüten sind gelb, die Früchtchen achteckig, und jedes enthält zwei gerippte Samen. Diese sind - und das macht erst das Kraut zum Gewürz - reich an Fenchelöl, dessen Hauptbestandteil das ätherische Öl Anethol ist. Die Heilkunde reiht es unter die Karminativa ein, das sind Stoffe, die entblähend wirken. Anethol macht den Charakter von Fenchel aus, der an sich süß schmeckt, aber ein deutliches Brenne hinterläßt. Die Milde überwiegt jedoch, im Gegensatz zum gröberen, ein wenig herben Kümmel Währen dieser im Norden beliebter ist (sowohl in Schnäpsen wie auch im Brot), verleiht Fenchel vielen Brotsorten südlich des Mains ihre unverkennbare Note. Die Milde in Geschmack und Wirkung haben Fenchel auch den Ruf eingetragen, die leiblichen Beschwerden der jüngsten Erdenbürger zu lindern. Doch eigentlich begleitet diese Pflanze den Menschen auf seinem gesamten Lebensweg. So wird er seit eh und je stillenden Müttern empfoh-len, aber auch alten Leute, die Hartleibigkeit und Krämpfe plagen. Recht unbedankt freilich, denn weder geht ihm der Ruhm besonderer Kostbarkeit voraus, noch war er jemals rar oder schwer beschaffbar. Bescheidenheit, die sich darauf gründet, unentbehrlich zu sein, hat aber ihre Qualität. Diese Weisheit gilt auch für Fenchel. Man darf mit ihm nicht markant würzen; sobald er deutlich zu spüren ist, hat man schon zuviel genommen. Nur fern und leise darf er mitwirken, dann freilich kann er jene entscheidende Prise sein, die manches Gericht erst gelingen läßt bzw. Es vollendet. (Versuchen Sie doch mit einer winzigen Prise feinst zermahlenen Fenchels einem Apfelgelee oder Apfelfüllung für Kuchen das gewisse Etwas zu verleihen). Deutlich spüren hingegen darf man Fenchel am Schweinebraten, an eingelegten Gurken (ganze, noch unreife Fruchtdolden verwenden), in der Fenchelbutter und in Frikadellen. Im Süden Europas, wo sich die Pflanze am wohlsten fühlt und prächtig entwickelt, ist Fenchel auch als Fischgewürz sehr beliebt. Und manche Erinnerung an die "unbeschreibliche" Eigenart eines Fischgerichts, das man irgendwo in einem kleine Restaurant in Griechenland, Italien oder Südfrankreich genossen hat, wäre durch sein Mitwirken vielleicht auch hierzulande wieder hervorzulocken. Zum Beispiel mit einer Prise in der weißen Sauce zum Seefisch oder einem Fenchelzweig im Grillfisch: Schon ist ein Hauch Mittelmeer zu spüren. Auch die Spaghettisauce verträgt - ja, verlangt vielleicht sogar nach der Prise Fenchel. Stets aber, und das gilt auch für Kümmel, Anis und Koriander; muß man die Körnchen ganz fein zerreiben, ehe man sie dem Gericht beifügt. Nur so wird das ätherische Öl frei (in alten Körnchen kann es auch schon "verduftet" sein), und nur dann können wir es riechen und schmecken. Die harten Körnchen allein in Sauce, Saft oder Marinade bewirken rein gar nichts. Weil von Marinade die Rede ist: Sogar im Salat kann Fenchel sehr gut schmecken, in Kartoffelsalat etwa, wenn man Fenchel eben mag, und auch in Salat aus frischen Krabben. Unbedingt aber gehört ein Hauch Fenchel - nur ein paar Körner, gut zermahlen - ins Linsengericht. Es wird dadurch nicht nur bekömmlicher, es gewinnt auch an Charakter. Das wußten schon die alten Römer, wie überlieferte Rezepte beweisen. "Foeniculum" nannten sie übrigens den Fenchel, und so nennen ihn auch die Botaniker: Foeniculum vulgare - der ganz gewöhnliche Fenchel." class="hasTooltip glossarydef">Fenchel nahe verwandt. Die kleinen braunen, elliptischen Samen zerfallen in 2 Teilfrüchte. Kraut und Samen haben unterschiedliche Würzkraft. Die Samen sind schärfer im Geschmack. Herkunft: Meist angebaut, aber auch verwildert an sonnigen Standorten. Verwendung: Für Krustentiere, Garnelen, Krabben, Aal grün, Dillessig, Kartoffelsuppe und vieles mehr. Gesundheit: Es enthält viel Vitamin C , hat sich bewährt bei Blähungen und Magenschmerzen, auch bei schlechtem Mundgeruch. Dill fördert die Verdauung, ist Krampf und schmerzlösend, blähungstreibend, mild beruhigend, magenstärkend und regt die Magensaftproduktion an. Geschichte: Sein üppiges Grün, sein starker Duft beherrschen in den Ländern Skandinaviens die Gemüse-, aber auch die Fleischmärkte. In Finnland etwa ist es üblich, die Frischfische auf dichte Teppiche aus Dillkraut zu legen, um den starken Geruch zu bannen. Wer Lachs liebt, dem wird der finnische, mit Dill gebeizte Lachs unvergeßlich sein. Anethum graveolens Ein nordisches Gewürz also? Von der Beliebtheit her sicher, doch nicht, was die Herkunft betrifft. Die teilt Dill mit der Mehrzahl der Gewürzkräuter. Er kommt aus dem Orient, aber gedeiht im Gegensatz zu den sonnenliebenden Arten auch im gemäßigten und selbst kühlen Klima hervorragend. In der Heimat des Dills, in Vorderasien und in Südeuropa, kümmert man sich kaum noch um ihn. Auch in der Mittelmeerküche spielt er überhaupt keine Rolle. Erst die Nouvelle Cuisine hat ihn, wohl seiner Frische wegen, für Frankreich entdeckt. In Polen hingegen, in Rußland, im Baltikum und, wie schon erwähnt, in Skandinavien schwelgt man in Dill: Dort ist er Inbegriff des jungen Sommers. In seiner ursprünglichen Heimat, im Orient, hat er vor vielen Jahrtausenden eine große Rolle gespielt - als Heilpflanze. Die Liste der Leiden, die man mit seiner Hilfe angeblich lindern und heilen kann, ist lang. Sie war schon im antiken Ägypten, dann den Griechen bekannt. Die Römer folgten diesen Empfehlungen, und im Mittelalter übernahmen die Deutschen Kräuterbücher ihre Ratschläge. Sie wiesen vor allem darauf hin, daß Dill den stillenden Müttern nützt, daß er beruhigt und den Schlaf fördert und gut für die Verdauungsorgane ist. Dies ist den ätherichen Ölen im Dill zuzuschreiben. Sie regen den Appetit an und fördern die Verdauung der Speisen. So macht reichlich Dill vor allem schwere Speisen viel leichter verdaulich. Sehr harmonisch sind alle Verbindungen zwischen Dill und Gurken. Sie gewinnen durch das sehr bestimmte und kräftige Aroma des Würzkrautes; sei es in Gemüsezubereitungen oder als Salat. Auch zum Einlegen von Gurken verwendet man Dill sehr gern - am besten blühenden. Dill-Essig (durch verkochen von 500 g Dillkraut mit 1,5 Liter Essig und etwas Salz leicht herzustellen) ist für die Zubereitung von Gurken,- Tomaten- und grünem Salat hervorragend geeignet. Früher hat man , besonders in der Volksmedizin, in erster Linie die Früchte des Dillkrauts verwendet. Sie enthalten das kampferartige, ätherische Öl Carvon besonders reichlich und schmecken deshalb auch viel intensiver, aber weniger angenehm als die feingliedrigen, durch eine Wachsschicht etwas bläulich schimmernden Blätter. Als Gewürz verwendet man Dill-Samen heute eigentlich nur noch selten. Wichtig sind sie nach wie vor für das Einlegen von Sauerkraut. Eine kleine Prise gestoßener Dill-Samen gibt aber zum Beispiel auch gekochten grünen Bohnen eine überraschend angenehme Geschmacksnote. Dill-Butter (1 Teelöffel gemahlene Dill-Samen auf 4 Eßlöffel Butter) ist zu Kochfisch oder Steaks eine interessante Abwechslung. Man muss aber immer bedenken, daß Dill ein extrem dominantes Gewürz ist, und sich daher nicht für Mischungen eignet. Wer es jedoch mag, findet es köstlich. Als geradezu unentbehrlich erweist sich dieses grüne, duftende Kraut zu Shrimps und Krebsen. Zu den Bergen rotgesottener Flußkrebse, wie sie die Mittsommer-Feste in Schweden kennzeichnen, gehören auch Platten und Körbe mit Dillkraut. Seine frische Strenge ergänzt harmonisch die Süße des Krebsfleisches. Doch es gibt noch weitere Möglichkeiten, die köstliche Eigenart dieses Gewürzes zur Geltung zu bringen: Man serviert es zu Avocados, rührt es in Creme- oder Hüttenkäse, in den Quark zu jungen Pellkartoffeln oder es - als "i" Punkt - auf Tomatensaft." class="hasTooltip glossarydef">Dill, Olivenöl , zitronenfleisch einer halben Zitrone aufacken. Alle Zutaten mischen und in die zwei Fischbäuche füllen. Salz mit Eiweis(getrennt von Eigelb und leicht aufgeschlagen )mischen und 3-4 Esslöffel Wasser beifügen und gut vermischen (Mixer)bis die Masse cremig-teigartig erscheint. Backofen mit 200Grad vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier abdecken,darauf 2cm hoch Salzteig auftragen(in Form der zwei Fische),Fische auf legen und mit dem restlichen "Teig"komplett zu decken(2-3 cm). Im Backrohr ,mittlere Schiene bei 200-220 Grad Ober/Unterhitze ca.25-35min.backen(bis Salzkruste leicht braungelb ist. Salzkruste abheben(abklopfen!),die Haut entfernen ,dei Fische filitieren und anrichten

  • Wolfsbarsch gegrillt - Mallorca
    25. Januar 2014
    Zubereitung:

    Wolfsbarsch filetieren und jedes Filet teilen. Spargel kochen und in Olivenöl schmoren. Tomaten in Öl konfitieren, herausnehmen, kleinschneiden und im lauwarmen Öl aufbewahren. Kleingehackte Zwiebel, Gartenzwiebelchen und Knoblauchzehe zusammen mit dem Thymian schmoren. Öl mit den konfitierten Tomaten dazugeben. Würzen und Fischfilets in Olivenöl braten.

    Präsentation: Spargel fächerförmig auf den Teller legen, 3 Stücke Fischfilet dazugeben und mit der konfitierten Tomatensauce übergießen.

  • Allo Madarasi - Indische Currykartoffeln
    05. Februar 2014
    Zubereitung:

    Kartoffeln mit Schale kochen und schälen. Öl erhitzen. Kümmel, fein gewürfelte Zwiebeln und span data-placement="top" rel="popover" data-bs-original-title="Das urry ist eine Gewürzmischung, die als typisch indisch angesehen wird, obwohl der Name eigentlich von einem Fleischgericht stammt (tamilisch kari= 'Soße'). Die Engländer haben das Wort dann auf das Gewürz zur Herstellung übertragen. Dabei gibt es nicht nur ein Curry, sondern viele Gewürzmischungen für verschiedene Gerichte. Hauptbestandteil ist die gelbe Kurkumawurzel, auch Gelbwurz genannt. Ihren typischen Geschmack findet man in jedem Currypulver wieder; sie gibt dem Currypulver die typische Farbe. Andere Zutaten sind z.B.: Pfeffer, Kardamom, Koriander, Ingwer, Kümmel, Muskat, Zimt, Bockshornkleesaat und Curryblätter, die ihren Namen von der (nicht notwendigen) Verwendung zur Curryherstellung haben. Das in Europa bekannte und beliebte "Currypulver" wird in Indien selbst praktisch nicht verwendet, sondern dort nur für den Export hergestellt. In Indien bezeichnet das Wort "Curry" keine Gewürzmischung, sondern ist ein Oberbegriff für beliebige Fleisch- oder Gemüsegerichte in Soße, die zum Reis oder zu Chapattis gegessen werden. Es gibt zum Beispiel Erbsencurry oder Fischcurry. Die verschiedenen Gewürzmischungen zur Zubereitung indischer Curries werden Masala (siehe auch: Garam masala) genannt und in jeder Region, jedem Ort, ja jedem Haushalt anders zusammengestellt ? von süßlich über mild bis scharf. Aber Curries gibt es nicht nur in Indien: Weltberühmt sind auch Curries aus Thailand. Da wären z.B. das rote, das grüne und "Panang" Curry. Die thailändischen Curries stehen den indischen Curries in Sachen Schärfe in nichts nach, allerdings geschmacklich sind sie grundverschieden von den indischen: Sie werden unter anderem aus gestoßenen frischen oder getrockneten Chilis, Zitronengras und Kokosmilch zubereitet. In Deutschland besonders beliebt ist die Currywurst. Curry verbindet man normalerweise mit verschiedenen Gerichten, aber niemals mit Getränken, dabei kann man sogar Weine mit Curry würzen." data-content="Das Curry ist eine Gewürzmischung, die als typisch indisch angesehen wird, obwohl der Name eigentlich von einem Fleischgericht stammt (tamilisch kari= 'Soße'). Die Engländer haben das Wort dann auf das Gewürz zur Herstellung übertragen. Dabei gibt es nicht nur ein Curry, sondern viele Gewürzmischungen für verschiedene Gerichte. Hauptbestandteil ist die gelbe Kurkumawurzel, auch Gelbwurz genannt. Ihren typischen Geschmack findet man in jedem Currypulver wieder; sie gibt dem Currypulver die typische Farbe. Andere Zutaten sind z.B.: Pfeffer, Kardamom, Koriander, Ingwer, Kümmel, Muskat, Zimt, Bockshornkleesaat und Curryblätter, die ihren Namen von der (nicht notwendigen) Verwendung zur Curryherstellung haben. Das in Europa bekannte und beliebte "Currypulver" wird in Indien selbst praktisch nicht verwendet, sondern dort nur für den Export hergestellt. In Indien bezeichnet das Wort "Curry" keine Gewürzmischung, sondern ist ein Oberbegriff für beliebige Fleisch- oder Gemüsegerichte in Soße, die zum Reis oder zu Chapattis gegessen werden. Es gibt zum Beispiel Erbsencurry oder Fischcurry. Die verschiedenen Gewürzmischungen zur Zubereitung indischer Curries werden Masala (siehe auch: Garam masala) genannt und in jeder Region, jedem Ort, ja jedem Haushalt anders zusammengestellt ? von süßlich über mild bis scharf. Aber Curries gibt es nicht nur in Indien: Weltberühmt sind auch Curries aus Thailand. Da wären z.B. das rote, das grüne und "Panang" Curry. Die thailändischen Curries stehen den indischen Curries in Sachen Schärfe in nichts nach, allerdings geschmacklich sind sie grundverschieden von den indischen: Sie werden unter anderem aus gestoßenen frischen oder getrockneten Chilis, Zitronengras und Kokosmilch zubereitet. In Deutschland besonders beliebt ist die Currywurst. Curry verbindet man normalerweise mit verschiedenen Gerichten, aber niemals mit Getränken, dabei kann man sogar Weine mit Curry würzen." class="hasTooltip glossarydef">Curry hinein rühren und weich schmoren. Kartoffeln vierteln und zu den Zwiebeln geben. Salz und Sambal (je nach gewünschter Schärfe) beifügen und ständig (!) umrühren. Joghurt oder Sahne hinein rühren. Kurz aufkochen lassen und servieren. Dazu passt Geflügel oder Kalbfleisch.

  • Buttermilchkuchen
    24. Januar 2014
    Zubereitung:

    Aus den Eiern dem Zucker, der Buttermilch, dem Vanillezucker, dem Backpulver und dem Mehl einen Rührteig bereiten und gleichmäßig auf das Backblech streichen.

    150g Mandelblätter oder 150g Kokosflocken und 50g Zucker mischen, auf den Teig streuen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C etwa 30 Minuten backen.

    Aus dem Ofen nehmen und die 200ml Sahne und die 150g Butter zusammen aufkochen und gleichmäßig auf dem heißen Kuchen verteilen. Abkühlen lassen, danach in gleich große Rechtecke schneiden und servieren.

  • Weihnachtspunsch
    10. November 2014
    Zubereitung:
    1. Zitronen und Winteräpfel werden in feine Scheiben geschnitten, mit 1 Flasche Weisswein übergossen und 10 Stunden stehengelassen.

    2. Auf 400 g Zucker das kochende Wasser, den Arrak und die 3 Flaschen Weisswein giessen.

    3. Den durchgeseihten "Apfelwein" hinzufügen und das Ganze in ein Gefäß schütten, welches man in heißes Wasser stellen kann. Unmittelbar vor dem Servieren gibt man 1 Flasche Champagner hinzu.

  • Apple-Pancake
    24. Januar 2014
    Zubereitung:

    Butter in einem Kochtopf zerlaufen lassen und zusammen mit den Eiern und dem Zucker zu einem glatten Teig verrühren. Mehl mit Backpulver vermengen, portionsweise in den Teig rühren und zum Schluss die Milch hinzufügen. Die Hälfte des Teiges in eine zweite Schüssel geben und mit Kaba Schokolade verrühren. Die Äpfel in feine Spalten schneiden, mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden und in einer Pfanne anbraten. Auf die eine Seite der Pfanne etwas hellen Teig und auf die andere Seite der Pfanne etwas dunklen Teig gießen, so dass die beiden Teige sich zu einem runden Pfannkuchen verbinden können. Den Herd auf die mittlere Stufe zurückstellen und den Pfannkuchen von beiden Seiten goldgelb backen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

  • Adventkuchen
    10. November 2014
    Zubereitung:

    Honig und Zucker lauwarm zergehen lassen, unter diese fast erkaltete Masse die restlichen Zutaten rühren, gut abschlagen und 30 Minuten rasten lassen. Teig in eine gefettete und bemehlte Kastenform füllen und bei 175 Grad ca. 60 Minuten backen.

  • Sommertorte
    10. März 2024
    Zubereitung:

    Apfelmus und Joghurt verrühren. Orangensaft erhitzen. Gelatine darin auflösen und abkühlen lassen. Anschließend mit der Joghurtmasse verrühren. Einer Tortenform mit Biskotten auslegen und mit Marmelade bestreichen. Mit einem Drittel der Creme bestreichen und wieder mit einer Schicht Biskotten belegen, wieder mit Marmelade bestreichen. Creme und Biskotten einfüllen. Mit Marmelade bestreichen und mit einer Schicht Creme abschließen. Kühl stellen. Danach mit aufgeschlagener Sahne bestreichen und mit Schokoladenstreusel bestreuen.

  • Aachener Printen
    25. Januar 2014
    Zubereitung:

    Den Sirup mit Zucker und Fett erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat, und dann bis zur Handwärme abkühlen lassen. Nun das Gewürz mit dem Orangeat hinein rühren und das mit dem Backpulver vermischte Mehl unter arbeiten. Den Teig über Nacht kühl ruhen lassen, dann etwa 5 mm dick ausrollen und in 3x8 cm große Rechtecke schneiden. Auf ein gefettetes, mit Mehl bestreutes Blech legen. Mit Milch bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen. Im vorgeheizten Backofen ca. 15 Min. bei 180 Grad backen.

  • Gefüllter Schweinebauch
    24. Januar 2014
    Zubereitung:
    • Das Fleisch waschen und trockentupfen. An der Seite eine Tasche zum Füllen einschneiden. Das Fleisch innen und außen mit Salz und Pfeffer einreiben.
    • Die Brötchen in der Milch einweichen. Die Petersilie waschen, trockenschwenken und ohne die groben Stiele fein hacken.
    • Die Zwiebel schälen und fein hacken. Die Butter erhitzen. Die Zwiebel darin glasig braten, anschließend abkühlen lassen.
    • Die Brötchen ausdrücken und mit den Eiern, der Petersilie und der Zwiebel vermischen. Mit Salz, Pfeffer und dem Muskat würzen.
    • Die Brötchenmasse locker in den Schweinebauch füllen. Die Tasche mit dem Zahnstochern zustecken.
    • Das Butterschmalz oder das Öl in einem Bräter erhitzen. Dein Schweinebauch mit der Schwarte nach unten in den Bräter legen. Den Bräter offen in den Backofen stellen. Die Fleischbrühe angießen.
    • Das Fleisch etwa 1 Stunde braten. Zwischendurch immer wieder mit Bratensaft begießen. wenn nötig, noch etwas Brühe hinzufügen.
    • Den Schweinebauch aus dem Bräter nehmen. Die Schwarte mit einem spitzen Messer rautenförmig einschneiden. Das Fleisch zurück in den Bräter geben und mit der Schwarte nach oben in etwa 30 Minuten fertig braten.
    • Den Schweinebauch aus dem Bräter nehmen und warm stellen. Den Bratensaft durch ein Haarsieb streichen, mit Crème fraîche verrühren und aufkochen lassen.
    • Den Braten von den Zahnstochern oder dem Küchengarn befreien und in Scheiben schneiden. Den Schweinebauch mit der Sauce servieren.
  • Dänische Curry-Pute
    25. Januar 2014
    Zubereitung:

    Das Fleisch sparsam salzen, es darf auch nicht allzu weich gekocht sein.

    Mehl und 2 TL span data-plaement="top" rel="popover" data-bs-original-title="Das Curry ist eine Gewürzmischung, die als typisch indisch angesehen wird, obwohl der Name eigentlich von einem Fleischgericht stammt (tamilisch kari= 'Soße'). Die Engländer haben das Wort dann auf das Gewürz zur Herstellung übertragen. Dabei gibt es nicht nur ein Curry, sondern viele Gewürzmischungen für verschiedene Gerichte. Hauptbestandteil ist die gelbe Kurkumawurzel, auch Gelbwurz genannt. Ihren typischen Geschmack findet man in jedem Currypulver wieder; sie gibt dem Currypulver die typische Farbe. Andere Zutaten sind z.B.: Pfeffer, Kardamom, Koriander, Ingwer, Kümmel, Muskat, Zimt, Bockshornkleesaat und Curryblätter, die ihren Namen von der (nicht notwendigen) Verwendung zur Curryherstellung haben. Das in Europa bekannte und beliebte "Currypulver" wird in Indien selbst praktisch nicht verwendet, sondern dort nur für den Export hergestellt. In Indien bezeichnet das Wort "Curry" keine Gewürzmischung, sondern ist ein Oberbegriff für beliebige Fleisch- oder Gemüsegerichte in Soße, die zum Reis oder zu Chapattis gegessen werden. Es gibt zum Beispiel Erbsencurry oder Fischcurry. Die verschiedenen Gewürzmischungen zur Zubereitung indischer Curries werden Masala (siehe auch: Garam masala) genannt und in jeder Region, jedem Ort, ja jedem Haushalt anders zusammengestellt ? von süßlich über mild bis scharf. Aber Curries gibt es nicht nur in Indien: Weltberühmt sind auch Curries aus Thailand. Da wären z.B. das rote, das grüne und "Panang" Curry. Die thailändischen Curries stehen den indischen Curries in Sachen Schärfe in nichts nach, allerdings geschmacklich sind sie grundverschieden von den indischen: Sie werden unter anderem aus gestoßenen frischen oder getrockneten Chilis, Zitronengras und Kokosmilch zubereitet. In Deutschland besonders beliebt ist die Currywurst. Curry verbindet man normalerweise mit verschiedenen Gerichten, aber niemals mit Getränken, dabei kann man sogar Weine mit Curry würzen." data-content="Das Curry ist eine Gewürzmischung, die als typisch indisch angesehen wird, obwohl der Name eigentlich von einem Fleischgericht stammt (tamilisch kari= 'Soße'). Die Engländer haben das Wort dann auf das Gewürz zur Herstellung übertragen. Dabei gibt es nicht nur ein Curry, sondern viele Gewürzmischungen für verschiedene Gerichte. Hauptbestandteil ist die gelbe Kurkumawurzel, auch Gelbwurz genannt. Ihren typischen Geschmack findet man in jedem Currypulver wieder; sie gibt dem Currypulver die typische Farbe. Andere Zutaten sind z.B.: Pfeffer, Kardamom, Koriander, Ingwer, Kümmel, Muskat, Zimt, Bockshornkleesaat und Curryblätter, die ihren Namen von der (nicht notwendigen) Verwendung zur Curryherstellung haben. Das in Europa bekannte und beliebte "Currypulver" wird in Indien selbst praktisch nicht verwendet, sondern dort nur für den Export hergestellt. In Indien bezeichnet das Wort "Curry" keine Gewürzmischung, sondern ist ein Oberbegriff für beliebige Fleisch- oder Gemüsegerichte in Soße, die zum Reis oder zu Chapattis gegessen werden. Es gibt zum Beispiel Erbsencurry oder Fischcurry. Die verschiedenen Gewürzmischungen zur Zubereitung indischer Curries werden Masala (siehe auch: Garam masala) genannt und in jeder Region, jedem Ort, ja jedem Haushalt anders zusammengestellt ? von süßlich über mild bis scharf. Aber Curries gibt es nicht nur in Indien: Weltberühmt sind auch Curries aus Thailand. Da wären z.B. das rote, das grüne und "Panang" Curry. Die thailändischen Curries stehen den indischen Curries in Sachen Schärfe in nichts nach, allerdings geschmacklich sind sie grundverschieden von den indischen: Sie werden unter anderem aus gestoßenen frischen oder getrockneten Chilis, Zitronengras und Kokosmilch zubereitet. In Deutschland besonders beliebt ist die Currywurst. Curry verbindet man normalerweise mit verschiedenen Gerichten, aber niemals mit Getränken, dabei kann man sogar Weine mit Curry würzen." class="hasTooltip glossarydef">Curry vermischen und das Fleisch darin wenden und im Fett goldbraun braten, herausnehmen und die Zwiebeln darin rösten. Apfelscheiben dazugeben und kurz mit dünsten.

    Sahne angießen, 1/2 Teelöffel span data-placemnt="top" rel="popover" data-bs-original-title="Das Curry ist eine Gewürzmischung, die als typisch indisch angesehen wird, obwohl der Name eigentlich von einem Fleischgericht stammt (tamilisch kari= 'Soße'). Die Engländer haben das Wort dann auf das Gewürz zur Herstellung übertragen. Dabei gibt es nicht nur ein Curry, sondern viele Gewürzmischungen für verschiedene Gerichte. Hauptbestandteil ist die gelbe Kurkumawurzel, auch Gelbwurz genannt. Ihren typischen Geschmack findet man in jedem Currypulver wieder; sie gibt dem Currypulver die typische Farbe. Andere Zutaten sind z.B.: Pfeffer, Kardamom, Koriander, Ingwer, Kümmel, Muskat, Zimt, Bockshornkleesaat und Curryblätter, die ihren Namen von der (nicht notwendigen) Verwendung zur Curryherstellung haben. Das in Europa bekannte und beliebte "Currypulver" wird in Indien selbst praktisch nicht verwendet, sondern dort nur für den Export hergestellt. In Indien bezeichnet das Wort "Curry" keine Gewürzmischung, sondern ist ein Oberbegriff für beliebige Fleisch- oder Gemüsegerichte in Soße, die zum Reis oder zu Chapattis gegessen werden. Es gibt zum Beispiel Erbsencurry oder Fischcurry. Die verschiedenen Gewürzmischungen zur Zubereitung indischer Curries werden Masala (siehe auch: Garam masala) genannt und in jeder Region, jedem Ort, ja jedem Haushalt anders zusammengestellt ? von süßlich über mild bis scharf. Aber Curries gibt es nicht nur in Indien: Weltberühmt sind auch Curries aus Thailand. Da wären z.B. das rote, das grüne und "Panang" Curry. Die thailändischen Curries stehen den indischen Curries in Sachen Schärfe in nichts nach, allerdings geschmacklich sind sie grundverschieden von den indischen: Sie werden unter anderem aus gestoßenen frischen oder getrockneten Chilis, Zitronengras und Kokosmilch zubereitet. In Deutschland besonders beliebt ist die Currywurst. Curry verbindet man normalerweise mit verschiedenen Gerichten, aber niemals mit Getränken, dabei kann man sogar Weine mit Curry würzen." data-content="Das Curry ist eine Gewürzmischung, die als typisch indisch angesehen wird, obwohl der Name eigentlich von einem Fleischgericht stammt (tamilisch kari= 'Soße'). Die Engländer haben das Wort dann auf das Gewürz zur Herstellung übertragen. Dabei gibt es nicht nur ein Curry, sondern viele Gewürzmischungen für verschiedene Gerichte. Hauptbestandteil ist die gelbe Kurkumawurzel, auch Gelbwurz genannt. Ihren typischen Geschmack findet man in jedem Currypulver wieder; sie gibt dem Currypulver die typische Farbe. Andere Zutaten sind z.B.: Pfeffer, Kardamom, Koriander, Ingwer, Kümmel, Muskat, Zimt, Bockshornkleesaat und Curryblätter, die ihren Namen von der (nicht notwendigen) Verwendung zur Curryherstellung haben. Das in Europa bekannte und beliebte "Currypulver" wird in Indien selbst praktisch nicht verwendet, sondern dort nur für den Export hergestellt. In Indien bezeichnet das Wort "Curry" keine Gewürzmischung, sondern ist ein Oberbegriff für beliebige Fleisch- oder Gemüsegerichte in Soße, die zum Reis oder zu Chapattis gegessen werden. Es gibt zum Beispiel Erbsencurry oder Fischcurry. Die verschiedenen Gewürzmischungen zur Zubereitung indischer Curries werden Masala (siehe auch: Garam masala) genannt und in jeder Region, jedem Ort, ja jedem Haushalt anders zusammengestellt ? von süßlich über mild bis scharf. Aber Curries gibt es nicht nur in Indien: Weltberühmt sind auch Curries aus Thailand. Da wären z.B. das rote, das grüne und "Panang" Curry. Die thailändischen Curries stehen den indischen Curries in Sachen Schärfe in nichts nach, allerdings geschmacklich sind sie grundverschieden von den indischen: Sie werden unter anderem aus gestoßenen frischen oder getrockneten Chilis, Zitronengras und Kokosmilch zubereitet. In Deutschland besonders beliebt ist die Currywurst. Curry verbindet man normalerweise mit verschiedenen Gerichten, aber niemals mit Getränken, dabei kann man sogar Weine mit Curry würzen." class="hasTooltip glossarydef">Curry und das Fleisch dazugeben und 15 Min. mitdünsten.

    Dazu Reis servieren.

  • Aachener Printen II
    10. November 2014
    Zubereitung:

    Zucker in einer Pfanne karamellisieren, mit dem Wasser glatt rühren. Nach dem Erkalten mit den Eiern 10 Min schaumig rühren. Pottasche in Milch oder Rum auflösen, mit dem flüssigen Honig zur Zuckermasse geben und mit allen anderen Zutaten gründlich verarbeiten. In einem Steintopf mit zugedecktem Tuch 8 Tage kühl stellen. Dann nochmals kneten, ca 2-3cm dick ausrollen und in ca 10cm lange und 2cm breite Streifen schneiden. Mit Eiweiß bepinseln, bei milder Hitze backen.

  • Gewürzkakao
    05. Mai 2024
    Zubereitung:

    Die Milch mit den Gewürznelken und der Vanilleschote kurz aufkochen lassen. Vom Herd nehmen, Gewürznelken und Vanilleschote entfernen, in eine große Tasse füllen und die in Stücke gebrochene Schokolade darin schmelzen lassen.

    Zimt und Kardamom (dieses vorsichtig dosieren!) einrühren. Nach Belieben geschlagene Sahne hinzufügen und mit Schokostreuseln bestreuen.

  • Vanillekipferl, einfach
    25. Januar 2014
    Zubereitung:
    1. Mehl, Mandeln und Zucker in einer Schüssel mischen. Eigelb und Butter dazugeben und alles zu einem glatten Mürbeteig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und 30 Minuten, im Kühlschrank, ruhen lassen.

    2. Den Ofen auf 190°C (Ober-Unterhitze) vorheizen. Den Teig in 4-6 gleichgroße Teile schneiden und (nacheinander) zu ca. 2 cm dicken Rollen formen. Die Rollen in ca. 2 cm breite Stücke schneiden und zu kleinen Kipferln formen. Die Kipferl auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und etwa 10 Minuten goldgelb backen. 5 Tütchen Vanillezucker auf einen tiefen Teller geben und die noch heißen Kipferl darin wenden. Danach auf einem großen Teller, oder Platte auskühlen lassen.

  • Paella Valenciana
    24. Januar 2014
    Zubereitung:
    • Man muss eine sehr große Pfanne benutzen, Olivenöl sehr stark erhitzen, die Hühnerbeine und Kaninchenstücke zerteilen (die Keulen nochmal in der Mitte zerhacken) und in die Pfanne geben, kurz anbraten - dann die kleingeschnittenen Zwiebeln und den Knoblauch dazugeben. Der Knoblauch kann auch in ganzen Zehen dazugegeben werden, dann muss man aber die 'Hüllen' am Ende entfernen.
    • Wenn alles angebraten ist (immer noch bei voller Hitze) Möhren hinzugeben und die Temperatur herunternehmen auf ca. 50% - die Möhren kurz anbraten, dann Tomaten und pro Person etwa 1 Tasse Wasser zugeben. Nach Bedarf salzen und pfeffern, die Tomaten (unbedingt ohne 'Pelle') zugeben, langsam köcheln lassen (etwa 5 min) - nun kommt der Reis und der Safran dazu.
    • Etwa 10 min köcheln lassen, NICHT UMRÜHREN! Es bildet sich ein fast schwarzer Rand, der besonders schmackhaft ist! Wenn das Wasser fast verschwunden ist, die Pfanne vom Feuer nehmen und mit einer Zeitung abdecken - und noch mindestens 5 min stehen lassen.
    • Die Paella mit Zitronensaft würzen (nicht vergessen) und servieren.
  • Sate Ajam - Gegrilltes Hühnerfleisch mit Erdnußsauce
    25. Januar 2014
    Zubereitung:

    Hühnerfleisch auf Bambusspiesse stecken und in 2 EL Sojasauce und Öl kurz marinieren, dann grillen. (Garnieren evtl. mit Gurken- und Zitronenscheibe.)

    Erdnusssauce: Fein gehackte Erdnüsse, Wasser, indonesische Sojasauce (50 g), gehackte Knoblauchzehen gut vermengen und anschließend ca. 10 Min kochen. Nach Geschmack Chilipulver oder Sambal Oelek zufügen. Spieße dann mit der Erdnussauce servieren.

  • Buttermilchbrot
    24. Januar 2014
    Zubereitung:

    Frischhefe in Buttermilch auflösen. Mit Weizenmehl, Magerquark, Salz, Kümmel, span data-placement="top" rel="popover" data-bs-original-title="<b><emclass="highlight yellow">(Foenicum vulgare)</em> Verwendet werden nur die Samen und das getrocknete Grün.</b> Fenchel ist eine bis zu 1,5 Meter hohe, mehrjährige, mit Anis, Dill und Kümmel verwandte Pflanze aus der Familie der Doldenblütler. Die hellgrünen Blätter sind mehrfach gefiedert, die goldgelben Blüten in Doppeldolden angeordnet. Als Gewürz werden die grünlich bis gelb-braunen, getrockneten, kümmelähnlichen Samen der Pflanze angeboten. Die Fenchelsamen sind etwas größer als Kümmel und tragen häufig ein Stielchen. Herkunft: Aus dem Mittelmeerraum. Fenchel als Gemüse hat nichts mit dem Gewürz zu tun. Foenicum vulgare Verwendung: Zum Kochen verwendet man Fenchelsamen hauptsächlich für Fisch. Übrigens: Um Fenchelgemüse weiß zu halten, bedeckt man es mit Kalbsnierenfett, denn es hat die Eigenschaft, Gemü-se weiß zu halten. Gesundheit: Beruhigend, Krampflösend und Schmerzlindernd. Aus den Samen macht man Tee, als Hausmittel gegen Husten und Verdauungsstörungen oder gegen eine Magenschleimhautreizung. Außerdem stellt man aus Fenchelsamen einen guten Magensirup her. Es ist auch sehr gut für kleine Kinder geeignet. Geschichte: "Er macht heiter und klare Augen" schrieb Adam Lonicerus 1582 in seinem Kräuterbuch. Und er war weder der erste noch der letzte Kräuterkundige, der die Heilkraft des Fenchels für die Augenpries. Schon Plinius wies darauf hin und berief sich dabei auf die "alten Ägypter", die Fenchel, wie Darstellungen in den Königsgräber zeigen, als Gewürz schätzten. Fenchel ist eines der ältesten Würzmittel überhaupt. Er kommt aus dem Mittelmeerraum, wo er heute noch überall wild wächst. Dort schätzt man ihn besonders: Nicht nur seine kleinen, länglichen, rauhen Samen als Gewürz, sondern auch als Gemüse: Die verdickten, wie große Zwiebeln aussehenden Blattstrünke werden dort gerne gegessen. Die Pflanze - sie kann bis zu 2 Meter hoch werden - ähnelt ein wenig Kümmel, Anis und Dill. Kein Wunder, gehört doch auch sie der artenreichen Verwandtschaft der Doldenblütler an. Das fein zerschlitzte Laub ist blaugrün, die kleine Blüten sind gelb, die Früchtchen achteckig, und jedes enthält zwei gerippte Samen. Diese sind - und das macht erst das Kraut zum Gewürz - reich an Fenchelöl, dessen Hauptbestandteil das ätherische Öl Anethol ist. Die Heilkunde reiht es unter die Karminativa ein, das sind Stoffe, die entblähend wirken. Anethol macht den Charakter von Fenchel aus, der an sich süß schmeckt, aber ein deutliches Brenne hinterläßt. Die Milde überwiegt jedoch, im Gegensatz zum gröberen, ein wenig herben Kümmel Währen dieser im Norden beliebter ist (sowohl in Schnäpsen wie auch im Brot), verleiht Fenchel vielen Brotsorten südlich des Mains ihre unverkennbare Note. Die Milde in Geschmack und Wirkung haben Fenchel auch den Ruf eingetragen, die leiblichen Beschwerden der jüngsten Erdenbürger zu lindern. Doch eigentlich begleitet diese Pflanze den Menschen auf seinem gesamten Lebensweg. So wird er seit eh und je stillenden Müttern empfoh-len, aber auch alten Leute, die Hartleibigkeit und Krämpfe plagen. Recht unbedankt freilich, denn weder geht ihm der Ruhm besonderer Kostbarkeit voraus, noch war er jemals rar oder schwer beschaffbar. Bescheidenheit, die sich darauf gründet, unentbehrlich zu sein, hat aber ihre Qualität. Diese Weisheit gilt auch für Fenchel. Man darf mit ihm nicht markant würzen; sobald er deutlich zu spüren ist, hat man schon zuviel genommen. Nur fern und leise darf er mitwirken, dann freilich kann er jene entscheidende Prise sein, die manches Gericht erst gelingen läßt bzw. Es vollendet. (Versuchen Sie doch mit einer winzigen Prise feinst zermahlenen Fenchels einem Apfelgelee oder Apfelfüllung für Kuchen das gewisse Etwas zu verleihen). Deutlich spüren hingegen darf man Fenchel am Schweinebraten, an eingelegten Gurken (ganze, noch unreife Fruchtdolden verwenden), in der Fenchelbutter und in Frikadellen. Im Süden Europas, wo sich die Pflanze am wohlsten fühlt und prächtig entwickelt, ist Fenchel auch als Fischgewürz sehr beliebt. Und manche Erinnerung an die "unbeschreibliche" Eigenart eines Fischgerichts, das man irgendwo in einem kleine Restaurant in Griechenland, Italien oder Südfrankreich genossen hat, wäre durch sein Mitwirken vielleicht auch hierzulande wieder hervorzulocken. Zum Beispiel mit einer Prise in der weißen Sauce zum Seefisch oder einem Fenchelzweig im Grillfisch: Schon ist ein Hauch Mittelmeer zu spüren. Auch die Spaghettisauce verträgt - ja, verlangt vielleicht sogar nach der Prise Fenchel. Stets aber, und das gilt auch für Kümmel, Anis und Koriander; muß man die Körnchen ganz fein zerreiben, ehe man sie dem Gericht beifügt. Nur so wird das ätherische Öl frei (in alten Körnchen kann es auch schon "verduftet" sein), und nur dann können wir es riechen und schmecken. Die harten Körnchen allein in Sauce, Saft oder Marinade bewirken rein gar nichts. Weil von Marinade die Rede ist: Sogar im Salat kann Fenchel sehr gut schmecken, in Kartoffelsalat etwa, wenn man Fenchel eben mag, und auch in Salat aus frischen Krabben. Unbedingt aber gehört ein Hauch Fenchel - nur ein paar Körner, gut zermahlen - ins Linsengericht. Es wird dadurch nicht nur bekömmlicher, es gewinnt auch an Charakter. Das wußten schon die alten Römer, wie überlieferte Rezepte beweisen. "Foeniculum" nannten sie übrigens den Fenchel, und so nennen ihn auch die Botaniker: Foeniculum vulgare - der ganz gewöhnliche Fenchel." data-content="<b><em class="highlight yellow">(Foenicum vulgare)</em> Verwendet werden nur die Samen und das getrocknete Grün.</b> Fenchel ist eine bis zu 1,5 Meter hohe, mehrjährige, mit Anis, Dill und Kümmel verwandte Pflanze aus der Familie der Doldenblütler. Die hellgrünen Blätter sind mehrfach gefiedert, die goldgelben Blüten in Doppeldolden angeordnet. Als Gewürz werden die grünlich bis gelb-braunen, getrockneten, kümmelähnlichen Samen der Pflanze angeboten. Die Fenchelsamen sind etwas größer als Kümmel und tragen häufig ein Stielchen. Herkunft: Aus dem Mittelmeerraum. Fenchel als Gemüse hat nichts mit dem Gewürz zu tun. Foenicum vulgare Verwendung: Zum Kochen verwendet man Fenchelsamen hauptsächlich für Fisch. Übrigens: Um Fenchelgemüse weiß zu halten, bedeckt man es mit Kalbsnierenfett, denn es hat die Eigenschaft, Gemü-se weiß zu halten. Gesundheit: Beruhigend, Krampflösend und Schmerzlindernd. Aus den Samen macht man Tee, als Hausmittel gegen Husten und Verdauungsstörungen oder gegen eine Magenschleimhautreizung. Außerdem stellt man aus Fenchelsamen einen guten Magensirup her. Es ist auch sehr gut für kleine Kinder geeignet. Geschichte: "Er macht heiter und klare Augen" schrieb Adam Lonicerus 1582 in seinem Kräuterbuch. Und er war weder der erste noch der letzte Kräuterkundige, der die Heilkraft des Fenchels für die Augenpries. Schon Plinius wies darauf hin und berief sich dabei auf die "alten Ägypter", die Fenchel, wie Darstellungen in den Königsgräber zeigen, als Gewürz schätzten. Fenchel ist eines der ältesten Würzmittel überhaupt. Er kommt aus dem Mittelmeerraum, wo er heute noch überall wild wächst. Dort schätzt man ihn besonders: Nicht nur seine kleinen, länglichen, rauhen Samen als Gewürz, sondern auch als Gemüse: Die verdickten, wie große Zwiebeln aussehenden Blattstrünke werden dort gerne gegessen. Die Pflanze - sie kann bis zu 2 Meter hoch werden - ähnelt ein wenig Kümmel, Anis und Dill. Kein Wunder, gehört doch auch sie der artenreichen Verwandtschaft der Doldenblütler an. Das fein zerschlitzte Laub ist blaugrün, die kleine Blüten sind gelb, die Früchtchen achteckig, und jedes enthält zwei gerippte Samen. Diese sind - und das macht erst das Kraut zum Gewürz - reich an Fenchelöl, dessen Hauptbestandteil das ätherische Öl Anethol ist. Die Heilkunde reiht es unter die Karminativa ein, das sind Stoffe, die entblähend wirken. Anethol macht den Charakter von Fenchel aus, der an sich süß schmeckt, aber ein deutliches Brenne hinterläßt. Die Milde überwiegt jedoch, im Gegensatz zum gröberen, ein wenig herben Kümmel Währen dieser im Norden beliebter ist (sowohl in Schnäpsen wie auch im Brot), verleiht Fenchel vielen Brotsorten südlich des Mains ihre unverkennbare Note. Die Milde in Geschmack und Wirkung haben Fenchel auch den Ruf eingetragen, die leiblichen Beschwerden der jüngsten Erdenbürger zu lindern. Doch eigentlich begleitet diese Pflanze den Menschen auf seinem gesamten Lebensweg. So wird er seit eh und je stillenden Müttern empfoh-len, aber auch alten Leute, die Hartleibigkeit und Krämpfe plagen. Recht unbedankt freilich, denn weder geht ihm der Ruhm besonderer Kostbarkeit voraus, noch war er jemals rar oder schwer beschaffbar. Bescheidenheit, die sich darauf gründet, unentbehrlich zu sein, hat aber ihre Qualität. Diese Weisheit gilt auch für Fenchel. Man darf mit ihm nicht markant würzen; sobald er deutlich zu spüren ist, hat man schon zuviel genommen. Nur fern und leise darf er mitwirken, dann freilich kann er jene entscheidende Prise sein, die manches Gericht erst gelingen läßt bzw. Es vollendet. (Versuchen Sie doch mit einer winzigen Prise feinst zermahlenen Fenchels einem Apfelgelee oder Apfelfüllung für Kuchen das gewisse Etwas zu verleihen). Deutlich spüren hingegen darf man Fenchel am Schweinebraten, an eingelegten Gurken (ganze, noch unreife Fruchtdolden verwenden), in der Fenchelbutter und in Frikadellen. Im Süden Europas, wo sich die Pflanze am wohlsten fühlt und prächtig entwickelt, ist Fenchel auch als Fischgewürz sehr beliebt. Und manche Erinnerung an die "unbeschreibliche" Eigenart eines Fischgerichts, das man irgendwo in einem kleine Restaurant in Griechenland, Italien oder Südfrankreich genossen hat, wäre durch sein Mitwirken vielleicht auch hierzulande wieder hervorzulocken. Zum Beispiel mit einer Prise in der weißen Sauce zum Seefisch oder einem Fenchelzweig im Grillfisch: Schon ist ein Hauch Mittelmeer zu spüren. Auch die Spaghettisauce verträgt - ja, verlangt vielleicht sogar nach der Prise Fenchel. Stets aber, und das gilt auch für Kümmel, Anis und Koriander; muß man die Körnchen ganz fein zerreiben, ehe man sie dem Gericht beifügt. Nur so wird das ätherische Öl frei (in alten Körnchen kann es auch schon "verduftet" sein), und nur dann können wir es riechen und schmecken. Die harten Körnchen allein in Sauce, Saft oder Marinade bewirken rein gar nichts. Weil von Marinade die Rede ist: Sogar im Salat kann Fenchel sehr gut schmecken, in Kartoffelsalat etwa, wenn man Fenchel eben mag, und auch in Salat aus frischen Krabben. Unbedingt aber gehört ein Hauch Fenchel - nur ein paar Körner, gut zermahlen - ins Linsengericht. Es wird dadurch nicht nur bekömmlicher, es gewinnt auch an Charakter. Das wußten schon die alten Römer, wie überlieferte Rezepte beweisen. "Foeniculum" nannten sie übrigens den Fenchel, und so nennen ihn auch die Botaniker: Foeniculum vulgare - der ganz gewöhnliche Fenchel." class="hasTooltip glossarydef">Fenchel, Koriander zu einem festen Teig verkneten, ein Brot formen und ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Anschließend 45 Min. bei 170°C backen.

  • Apfelsinen-Schokoladenplätzchen
    25. Januar 2014
    Zubereitung:

    Vorbereiten: Zartbitterschokolade in kleine Stücke schneiden.

    Knettteig: Mehl mit Gustin und Backin in einer Rührschüssel mischen. Honig, Zucker, Vanillin-Zucker, Finesse, Ei und Fett hinzufügen, alles mit einem Handrührgerät (Knethaken) kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu einem glatten Teig verkneten. Zuletzt die Schokoladenstückchen unterkneten. Aus dem Teig 3 etwa 3 cm dicke Rollen formen. Rollen so flach drücken, dass diese etwa 5 cm breit und gut 1 cm hoch sind. Teigstücke kalt stellen, bis sie hart geworden sind. Inzwischen das Backblech mit Backpapier belegen und den Backofen vorheizen.

    Ober-/Unterhitze: etwa 200°C Heißluft: etwa 180°C

    Teigstücke dann mit einem scharfen Messer in knapp ½ cm dicke Scheiben schneiden und auf das Backblech legen. Das Blech in den Backofen schieben. Backzeit: etwa 10 Minuten

    Gebäck auf dem Papier vom Blech ziehen und erkalten lassen.

 

 

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