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Und so kann es aussehen.

Rezeptsammlung – Rezept Community

  • Weihnachtskekse
    25. Januar 2014
    Zubereitung:

    Vorbereiten: Das Backblech mit Backpapier belegen und den Backofen vorheizen.

    Ober-/Unterhitze: etwa 180°C Heißluft: etwa 160°C

    Teig: Honig in einem Topf kurz aufkochen. Nacheinander Amaretto oder Orangensaft, braunen Zucker (solange, bis er sich gelöst hat) und zuletzt die Eier unterrühren. Masse in eine Rührschüssel geben und mit einem Handrührgerät (Rührbesen) 2 Minuten aufschlagen. Dann Bourbon-Vanille-Aroma, Gewürze, Haselnüsse und Mandeln unterrühren. Zuletzt Mehl mit Backpulver mischen und unterrühren. Mit Hilfe von 2 Teelöffeln kleine Teighäufchen auf das Backblech setzen und in den Backofen schieben.

    Backzeit: etwa 10 Minuten

    Verzieren: Kuvertüre grob hacken, im Wasserbad bei schwacher Hitze schmelzen und verrühren. Kekse damit besprenkeln und sofort mit (2 EL) gehobelten Haselnüssen bestreuen.

  • Allgäuer Wurstsalat
    25. April 2025
    Zubereitung:

    Aus Wasser, Essig, Öl, Salz, Pfeffer eine Marinade bereiten.

    Schübling und Käse in feine Blättchen schneiden und in die Marinade legen (etwas ziehen lassen).

    Zwiebel in feine Ringe schneiden und ebenfalls hinzu geben.

    Den Wurstsalat gut durchmischen und auf einen tiefen Teller (Suppenteller) anrichten, etwas Marinade darüber geben.

  • Apfel-Speck-Pfannkuchen
    24. Januar 2014
    Zubereitung:

    Milch und Wasser vermischen, das Mehl mit dem Schneebesen so ein rühren, dass es keine Klümpchen gibt. Etwas Backpulver einstreuen, die Eier, Salz und 3 EL Zucker zugeben. Den Teig 10 Minuten quellen lassen. Die Äpfel schälen und vierteln, die Kerngehäuse entfernen und die Viertel in dünne Scheiben schneiden. Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen, ein Viertel des Teigs hinein gießen. Apfel- und Speckscheiben auf den Pfannkuchen legen. Wenn die Unterseite schön braun gebacken ist, den Pfannkuchen über den Deckel umwenden und von der anderen Seite knusprig backen. Aus dem Teig noch drei weitere Pfannkuchen backen, die vor dem Anrichten mit Zimt und dem restlichen Zucker bestreut werden.

  • Buttermilchbrot
    24. Januar 2014
    Zubereitung:

    Frischhefe in Buttermilch auflösen. Mit Weizenmehl, Magerquark, Salz, Kümmel, span data-placement="top" rel="popover" data-bs-original-title="<b><emclass="highlight yellow">(Foenicum vulgare)</em> Verwendet werden nur die Samen und das getrocknete Grün.</b> Fenchel ist eine bis zu 1,5 Meter hohe, mehrjährige, mit Anis, Dill und Kümmel verwandte Pflanze aus der Familie der Doldenblütler. Die hellgrünen Blätter sind mehrfach gefiedert, die goldgelben Blüten in Doppeldolden angeordnet. Als Gewürz werden die grünlich bis gelb-braunen, getrockneten, kümmelähnlichen Samen der Pflanze angeboten. Die Fenchelsamen sind etwas größer als Kümmel und tragen häufig ein Stielchen. Herkunft: Aus dem Mittelmeerraum. Fenchel als Gemüse hat nichts mit dem Gewürz zu tun. Foenicum vulgare Verwendung: Zum Kochen verwendet man Fenchelsamen hauptsächlich für Fisch. Übrigens: Um Fenchelgemüse weiß zu halten, bedeckt man es mit Kalbsnierenfett, denn es hat die Eigenschaft, Gemü-se weiß zu halten. Gesundheit: Beruhigend, Krampflösend und Schmerzlindernd. Aus den Samen macht man Tee, als Hausmittel gegen Husten und Verdauungsstörungen oder gegen eine Magenschleimhautreizung. Außerdem stellt man aus Fenchelsamen einen guten Magensirup her. Es ist auch sehr gut für kleine Kinder geeignet. Geschichte: "Er macht heiter und klare Augen" schrieb Adam Lonicerus 1582 in seinem Kräuterbuch. Und er war weder der erste noch der letzte Kräuterkundige, der die Heilkraft des Fenchels für die Augenpries. Schon Plinius wies darauf hin und berief sich dabei auf die "alten Ägypter", die Fenchel, wie Darstellungen in den Königsgräber zeigen, als Gewürz schätzten. Fenchel ist eines der ältesten Würzmittel überhaupt. Er kommt aus dem Mittelmeerraum, wo er heute noch überall wild wächst. Dort schätzt man ihn besonders: Nicht nur seine kleinen, länglichen, rauhen Samen als Gewürz, sondern auch als Gemüse: Die verdickten, wie große Zwiebeln aussehenden Blattstrünke werden dort gerne gegessen. Die Pflanze - sie kann bis zu 2 Meter hoch werden - ähnelt ein wenig Kümmel, Anis und Dill. Kein Wunder, gehört doch auch sie der artenreichen Verwandtschaft der Doldenblütler an. Das fein zerschlitzte Laub ist blaugrün, die kleine Blüten sind gelb, die Früchtchen achteckig, und jedes enthält zwei gerippte Samen. Diese sind - und das macht erst das Kraut zum Gewürz - reich an Fenchelöl, dessen Hauptbestandteil das ätherische Öl Anethol ist. Die Heilkunde reiht es unter die Karminativa ein, das sind Stoffe, die entblähend wirken. Anethol macht den Charakter von Fenchel aus, der an sich süß schmeckt, aber ein deutliches Brenne hinterläßt. Die Milde überwiegt jedoch, im Gegensatz zum gröberen, ein wenig herben Kümmel Währen dieser im Norden beliebter ist (sowohl in Schnäpsen wie auch im Brot), verleiht Fenchel vielen Brotsorten südlich des Mains ihre unverkennbare Note. Die Milde in Geschmack und Wirkung haben Fenchel auch den Ruf eingetragen, die leiblichen Beschwerden der jüngsten Erdenbürger zu lindern. Doch eigentlich begleitet diese Pflanze den Menschen auf seinem gesamten Lebensweg. So wird er seit eh und je stillenden Müttern empfoh-len, aber auch alten Leute, die Hartleibigkeit und Krämpfe plagen. Recht unbedankt freilich, denn weder geht ihm der Ruhm besonderer Kostbarkeit voraus, noch war er jemals rar oder schwer beschaffbar. Bescheidenheit, die sich darauf gründet, unentbehrlich zu sein, hat aber ihre Qualität. Diese Weisheit gilt auch für Fenchel. Man darf mit ihm nicht markant würzen; sobald er deutlich zu spüren ist, hat man schon zuviel genommen. Nur fern und leise darf er mitwirken, dann freilich kann er jene entscheidende Prise sein, die manches Gericht erst gelingen läßt bzw. Es vollendet. (Versuchen Sie doch mit einer winzigen Prise feinst zermahlenen Fenchels einem Apfelgelee oder Apfelfüllung für Kuchen das gewisse Etwas zu verleihen). Deutlich spüren hingegen darf man Fenchel am Schweinebraten, an eingelegten Gurken (ganze, noch unreife Fruchtdolden verwenden), in der Fenchelbutter und in Frikadellen. Im Süden Europas, wo sich die Pflanze am wohlsten fühlt und prächtig entwickelt, ist Fenchel auch als Fischgewürz sehr beliebt. Und manche Erinnerung an die "unbeschreibliche" Eigenart eines Fischgerichts, das man irgendwo in einem kleine Restaurant in Griechenland, Italien oder Südfrankreich genossen hat, wäre durch sein Mitwirken vielleicht auch hierzulande wieder hervorzulocken. Zum Beispiel mit einer Prise in der weißen Sauce zum Seefisch oder einem Fenchelzweig im Grillfisch: Schon ist ein Hauch Mittelmeer zu spüren. Auch die Spaghettisauce verträgt - ja, verlangt vielleicht sogar nach der Prise Fenchel. Stets aber, und das gilt auch für Kümmel, Anis und Koriander; muß man die Körnchen ganz fein zerreiben, ehe man sie dem Gericht beifügt. Nur so wird das ätherische Öl frei (in alten Körnchen kann es auch schon "verduftet" sein), und nur dann können wir es riechen und schmecken. Die harten Körnchen allein in Sauce, Saft oder Marinade bewirken rein gar nichts. Weil von Marinade die Rede ist: Sogar im Salat kann Fenchel sehr gut schmecken, in Kartoffelsalat etwa, wenn man Fenchel eben mag, und auch in Salat aus frischen Krabben. Unbedingt aber gehört ein Hauch Fenchel - nur ein paar Körner, gut zermahlen - ins Linsengericht. Es wird dadurch nicht nur bekömmlicher, es gewinnt auch an Charakter. Das wußten schon die alten Römer, wie überlieferte Rezepte beweisen. "Foeniculum" nannten sie übrigens den Fenchel, und so nennen ihn auch die Botaniker: Foeniculum vulgare - der ganz gewöhnliche Fenchel." data-content="<b><em class="highlight yellow">(Foenicum vulgare)</em> Verwendet werden nur die Samen und das getrocknete Grün.</b> Fenchel ist eine bis zu 1,5 Meter hohe, mehrjährige, mit Anis, Dill und Kümmel verwandte Pflanze aus der Familie der Doldenblütler. Die hellgrünen Blätter sind mehrfach gefiedert, die goldgelben Blüten in Doppeldolden angeordnet. Als Gewürz werden die grünlich bis gelb-braunen, getrockneten, kümmelähnlichen Samen der Pflanze angeboten. Die Fenchelsamen sind etwas größer als Kümmel und tragen häufig ein Stielchen. Herkunft: Aus dem Mittelmeerraum. Fenchel als Gemüse hat nichts mit dem Gewürz zu tun. Foenicum vulgare Verwendung: Zum Kochen verwendet man Fenchelsamen hauptsächlich für Fisch. Übrigens: Um Fenchelgemüse weiß zu halten, bedeckt man es mit Kalbsnierenfett, denn es hat die Eigenschaft, Gemü-se weiß zu halten. Gesundheit: Beruhigend, Krampflösend und Schmerzlindernd. Aus den Samen macht man Tee, als Hausmittel gegen Husten und Verdauungsstörungen oder gegen eine Magenschleimhautreizung. Außerdem stellt man aus Fenchelsamen einen guten Magensirup her. Es ist auch sehr gut für kleine Kinder geeignet. Geschichte: "Er macht heiter und klare Augen" schrieb Adam Lonicerus 1582 in seinem Kräuterbuch. Und er war weder der erste noch der letzte Kräuterkundige, der die Heilkraft des Fenchels für die Augenpries. Schon Plinius wies darauf hin und berief sich dabei auf die "alten Ägypter", die Fenchel, wie Darstellungen in den Königsgräber zeigen, als Gewürz schätzten. Fenchel ist eines der ältesten Würzmittel überhaupt. Er kommt aus dem Mittelmeerraum, wo er heute noch überall wild wächst. Dort schätzt man ihn besonders: Nicht nur seine kleinen, länglichen, rauhen Samen als Gewürz, sondern auch als Gemüse: Die verdickten, wie große Zwiebeln aussehenden Blattstrünke werden dort gerne gegessen. Die Pflanze - sie kann bis zu 2 Meter hoch werden - ähnelt ein wenig Kümmel, Anis und Dill. Kein Wunder, gehört doch auch sie der artenreichen Verwandtschaft der Doldenblütler an. Das fein zerschlitzte Laub ist blaugrün, die kleine Blüten sind gelb, die Früchtchen achteckig, und jedes enthält zwei gerippte Samen. Diese sind - und das macht erst das Kraut zum Gewürz - reich an Fenchelöl, dessen Hauptbestandteil das ätherische Öl Anethol ist. Die Heilkunde reiht es unter die Karminativa ein, das sind Stoffe, die entblähend wirken. Anethol macht den Charakter von Fenchel aus, der an sich süß schmeckt, aber ein deutliches Brenne hinterläßt. Die Milde überwiegt jedoch, im Gegensatz zum gröberen, ein wenig herben Kümmel Währen dieser im Norden beliebter ist (sowohl in Schnäpsen wie auch im Brot), verleiht Fenchel vielen Brotsorten südlich des Mains ihre unverkennbare Note. Die Milde in Geschmack und Wirkung haben Fenchel auch den Ruf eingetragen, die leiblichen Beschwerden der jüngsten Erdenbürger zu lindern. Doch eigentlich begleitet diese Pflanze den Menschen auf seinem gesamten Lebensweg. So wird er seit eh und je stillenden Müttern empfoh-len, aber auch alten Leute, die Hartleibigkeit und Krämpfe plagen. Recht unbedankt freilich, denn weder geht ihm der Ruhm besonderer Kostbarkeit voraus, noch war er jemals rar oder schwer beschaffbar. Bescheidenheit, die sich darauf gründet, unentbehrlich zu sein, hat aber ihre Qualität. Diese Weisheit gilt auch für Fenchel. Man darf mit ihm nicht markant würzen; sobald er deutlich zu spüren ist, hat man schon zuviel genommen. Nur fern und leise darf er mitwirken, dann freilich kann er jene entscheidende Prise sein, die manches Gericht erst gelingen läßt bzw. Es vollendet. (Versuchen Sie doch mit einer winzigen Prise feinst zermahlenen Fenchels einem Apfelgelee oder Apfelfüllung für Kuchen das gewisse Etwas zu verleihen). Deutlich spüren hingegen darf man Fenchel am Schweinebraten, an eingelegten Gurken (ganze, noch unreife Fruchtdolden verwenden), in der Fenchelbutter und in Frikadellen. Im Süden Europas, wo sich die Pflanze am wohlsten fühlt und prächtig entwickelt, ist Fenchel auch als Fischgewürz sehr beliebt. Und manche Erinnerung an die "unbeschreibliche" Eigenart eines Fischgerichts, das man irgendwo in einem kleine Restaurant in Griechenland, Italien oder Südfrankreich genossen hat, wäre durch sein Mitwirken vielleicht auch hierzulande wieder hervorzulocken. Zum Beispiel mit einer Prise in der weißen Sauce zum Seefisch oder einem Fenchelzweig im Grillfisch: Schon ist ein Hauch Mittelmeer zu spüren. Auch die Spaghettisauce verträgt - ja, verlangt vielleicht sogar nach der Prise Fenchel. Stets aber, und das gilt auch für Kümmel, Anis und Koriander; muß man die Körnchen ganz fein zerreiben, ehe man sie dem Gericht beifügt. Nur so wird das ätherische Öl frei (in alten Körnchen kann es auch schon "verduftet" sein), und nur dann können wir es riechen und schmecken. Die harten Körnchen allein in Sauce, Saft oder Marinade bewirken rein gar nichts. Weil von Marinade die Rede ist: Sogar im Salat kann Fenchel sehr gut schmecken, in Kartoffelsalat etwa, wenn man Fenchel eben mag, und auch in Salat aus frischen Krabben. Unbedingt aber gehört ein Hauch Fenchel - nur ein paar Körner, gut zermahlen - ins Linsengericht. Es wird dadurch nicht nur bekömmlicher, es gewinnt auch an Charakter. Das wußten schon die alten Römer, wie überlieferte Rezepte beweisen. "Foeniculum" nannten sie übrigens den Fenchel, und so nennen ihn auch die Botaniker: Foeniculum vulgare - der ganz gewöhnliche Fenchel." class="hasTooltip glossarydef">Fenchel, Koriander zu einem festen Teig verkneten, ein Brot formen und ca. 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen. Anschließend 45 Min. bei 170°C backen.

  • Sate Ajam - Gegrilltes Hühnerfleisch mit Erdnußsauce
    25. Januar 2014
    Zubereitung:

    Hühnerfleisch auf Bambusspiesse stecken und in 2 EL Sojasauce und Öl kurz marinieren, dann grillen. (Garnieren evtl. mit Gurken- und Zitronenscheibe.)

    Erdnusssauce: Fein gehackte Erdnüsse, Wasser, indonesische Sojasauce (50 g), gehackte Knoblauchzehen gut vermengen und anschließend ca. 10 Min kochen. Nach Geschmack Chilipulver oder Sambal Oelek zufügen. Spieße dann mit der Erdnussauce servieren.

  • Apfel-Pizza
    24. Januar 2014
    Zubereitung:

    Hefe mit 125 ml lauwarmem Wasser anrühren,10 Min. gehen lassen. Mit Mehl, Salz, Alkohol verkneten, 30 Min. gehen lassen.

    Tomaten in 3 EL Öl anbraten, Knoblauch, Kräuter zufügen, sämig kochen. Äpfel schälen, Kerngehäuse ausstechen, Früchte in Ringe teilen. Schinken in Streifen, Tomaten in Scheiben teilen.

    Teig kreisförmig ausrollen, auf mit Öl bestrichenes Blech geben. Tomatenmasse darauf streichen, mit Schinken, Äpfeln, Tomaten belegen, würzen. Ei, Käse verquirlen, darüber geben.

    Bei 200 Grad ca. 40 Min. backen.

  • Asiatische Grillspieße
    25. Januar 2014
    Zubereitung:

    Schweinefleisch und Paprika in Stücke schneiden. Die Pfirsiche in Achtel schneiden. Zutaten abwechselnd auf einen Spieß stecken und unter häufigem Wenden ca. 15 Minuten gar grillen. Mit KRAFT Feinkostsauce Asia zusammen servieren.

  • Auberginen-Auflauf a la Zakynthos
    24. Februar 2015
    Zubereitung:

    Den Backofen auf 200°C vorheizen. Rinderhackfleisch in THOMY Sonne & Olive anbraten und mit Salz, Pfeffer, Thymian und Paprikapulver würzen, in eine Auflaufform geben. Aubergine und Tomaten putzen, waschen, halbieren, in Scheiben schneiden und auf dem Hackfleisch verteilen. span data-placement="top" rel="popover" data-bs-original-title="<b><em class="highlight yellow">(Ocimum basilicum)</em> Königskraut.</b> Einjähriges, bis ca 50 cm hohes, buschiges Kraut mit länglichen, gelblichgrünen Blättern. Kleine weißliche Blüten erscheinen von Juni bis September. Es gibt verschiedene Basilikumsorten. Die frostempfingliche Pflanze braucht sehr viel Sonne, um ihr feines Aroma zu entwickeln. Herkunft: Indien, Persien, Mittel-meer, Robuste Arten auch in Deutschland. Es gibt ca. 60 verschiedene Arten. Die wichtigsten sind die kleinblättrigen, weil sie kräftiger im Geschmack sind. Die großblättrigen sind die robusteren und widerstandsfähigeren (kommen aus der BRD). Verwendung: Für Salate, Saucen, Suppen (Tomatensuppe), Fisch, Eier, Fleisch und Käsespeisen, sowie vor allem in der italienischen Küche. Gesundheit: Appetitanregend, Beruhigend, Verdauungsanregend und wirkt Blähungen entgegen, sowie gegen Schleimhautreizung. Geschichte: Man braucht es außen und inwendig, schreibt Adam Lonicerus über Basilikum in seinem 1679 erschienenen Kräuterbuch. Seine Heimat darf man in Südasien vermuten, doch wohl schon in der vorchristlichen Zeit gelangte das "königliche" Gewürz in den Mittelmeerraum. Aufzeichnungen aus dem Altertum rühmen das äußerlich eher unscheinbare Kraut bei Magen- und Darmbeschwerden und als Stärkung fürs Hirn. Dazu soll es beruhigend wirken, Kopfschmerzen und Migräne vertreiben (wenn man sich mit dem Öl einreibt), und es zählt auch heute noch den sogenannten Stomachia (Anti-blähungsmitteln). Sicherlich ist Basilikum nicht das einzige Gewürz, das im Laufe der Zeit vom Wundermittel der Medizinmänner zum Geheimtip der Küchenchefs avancierte. So manche Pflanze, ursprünglich als heilend gerühmt und verordnet, hat sich schließlich bis heute in Suppentöpfen und Bratpfannen bewährt. Zumal moderne Forscher in Untersuchungen immer gerne bestätigen, daß Gewürze "gesund" sind. Trotz hoher Wertschätzung fehlt Basilikum hierzulande noch immer in manchem Gewürzschrank. Angesichts seiner positiven Eigenschaften sollte es aber eigentlich an bevorzugter Stelle stehen. Geradezu unentbehrlich wird Basilikum für jeden, der einmal "il pesto" gekostet hat, die köstliche grüne Sauce aus der Küche Genuas. Auch in der sizilianischen "Salsa agrodolce", die zu gekochtem Fleisch, vor allem aber zu gekochten Fisch paßt, ist Basilikum die entscheidende Geschmacks-Komponente. Überhaupt spielt das Gewürz in der italienischen Küche eine ganz große, bestimmende Rolle. Weil es im Geschmack ebenso an Süßholz erinnert wie an Zitrone und Anis, eignet es sich hervorragend, den an sich etwas langweiligen Gemüsesorten des Mittelmeerraums die nötige Würze zu verleihen. Auberginen, Kürbis und Paprikaschoten, ganz besonders aber Tomaten, verlangen nach Basilikum, soll sich ihre Ocimum basilicum Ocimum basilikum (Dark Opal) saftige Fülle ganz entfalten. Und auch der Peperonata, der Tomatensuppe, der Minestrone, ja selbst den Linsen verleiht erst Basilikum jenen berühmten "letzten Pfiff". Die Palette der Würzmöglichkeiten mit Basilikum ist damit aber keineswegs ausgereizt. Sie reicht vom Rinderbraten über Möhrengemüse und grüne Bohnen bis zum Brathuhn, zur Pizza und - keinesfalls zu vergessen - zu den Salaten. Da steht Tomatensalat natürlich an erster Stelle, aber auch Gurken und grüner Salat gewinnen erheblich, wenn man sie mit Basilikum würzt (entweder einige frische Blättchen, erst unmittelbar vor dem Servieren gehackt, zugeben oder aber einen Teelöffel Pulver ins Dressing rühren). Fassen wir zusammen: Gemüse, Gemüse-/Fischsuppen, gekochter Fisch, Salate und Saucen sind die Hauptbereiche für die Anwendung des "königlichen" Gewürzes. Doch damit nicht genug: Basilikum besitzt auch noch die besondere Fähigkeit, Fett an einem Gericht - sprich zu viel Fett - geschmacklich zu dämpfen. So nimmt es zum Beispiel einem fetten Schweine- oder Gänsebraten das allzu üppige. (Dieser Hinweis sei allerdings nur im Sinne einer Geschmackskorrektur, nicht aber im Hinblick auf die Kalorien verstanden!). Ähnlich wie einige andere Gemüsekräuter verwendet der Koch Basilikum auch für die Bereitung von Kräuteressig. Einige Zweige genügen schon für eine Flasche Weinessig, der sich vorzüglich zur Abrundung von Salatdressings und Saucen eignet. Ärzte und Kräuterkundige früherer Zeiten meinten, Basilikum sei gut für Leute "die mit großer Fantasey umgehen". Und das dürfen kreative Köche und Küchenchefs sowie Feinschmecker getrost als Aufforderung betrachten." data-content="<b><em class="highlight yellow">(Ocimum basilicum)</em> Königskraut.</b> Einjähriges, bis ca. 50 cm hohes, buschiges Kraut mit länglichen, gelblichgrünen Blättern. Kleine weißliche Blüten erscheinen von Juni bis September. Es gibt verschiedene Basilikumsorten. Die frostempfingliche Pflanze braucht sehr viel Sonne, um ihr feines Aroma zu entwickeln. Herkunft: Indien, Persien, Mittel-meer, Robuste Arten auch in Deutschland. Es gibt ca. 60 verschiedene Arten. Die wichtigsten sind die kleinblättrigen, weil sie kräftiger im Geschmack sind. Die großblättrigen sind die robusteren und widerstandsfähigeren (kommen aus der BRD). Verwendung: Für Salate, Saucen, Suppen (Tomatensuppe), Fisch, Eier, Fleisch und Käsespeisen, sowie vor allem in der italienischen Küche. Gesundheit: Appetitanregend, Beruhigend, Verdauungsanregend und wirkt Blähungen entgegen, sowie gegen Schleimhautreizung. Geschichte: Man braucht es außen und inwendig, schreibt Adam Lonicerus über Basilikum in seinem 1679 erschienenen Kräuterbuch. Seine Heimat darf man in Südasien vermuten, doch wohl schon in der vorchristlichen Zeit gelangte das "königliche" Gewürz in den Mittelmeerraum. Aufzeichnungen aus dem Altertum rühmen das äußerlich eher unscheinbare Kraut bei Magen- und Darmbeschwerden und als Stärkung fürs Hirn. Dazu soll es beruhigend wirken, Kopfschmerzen und Migräne vertreiben (wenn man sich mit dem Öl einreibt), und es zählt auch heute noch den sogenannten Stomachia (Anti-blähungsmitteln). Sicherlich ist Basilikum nicht das einzige Gewürz, das im Laufe der Zeit vom Wundermittel der Medizinmänner zum Geheimtip der Küchenchefs avancierte. So manche Pflanze, ursprünglich als heilend gerühmt und verordnet, hat sich schließlich bis heute in Suppentöpfen und Bratpfannen bewährt. Zumal moderne Forscher in Untersuchungen immer gerne bestätigen, daß Gewürze "gesund" sind. Trotz hoher Wertschätzung fehlt Basilikum hierzulande noch immer in manchem Gewürzschrank. Angesichts seiner positiven Eigenschaften sollte es aber eigentlich an bevorzugter Stelle stehen. Geradezu unentbehrlich wird Basilikum für jeden, der einmal "il pesto" gekostet hat, die köstliche grüne Sauce aus der Küche Genuas. Auch in der sizilianischen "Salsa agrodolce", die zu gekochtem Fleisch, vor allem aber zu gekochten Fisch paßt, ist Basilikum die entscheidende Geschmacks-Komponente. Überhaupt spielt das Gewürz in der italienischen Küche eine ganz große, bestimmende Rolle. Weil es im Geschmack ebenso an Süßholz erinnert wie an Zitrone und Anis, eignet es sich hervorragend, den an sich etwas langweiligen Gemüsesorten des Mittelmeerraums die nötige Würze zu verleihen. Auberginen, Kürbis und Paprikaschoten, ganz besonders aber Tomaten, verlangen nach Basilikum, soll sich ihre Ocimum basilicum Ocimum basilikum (Dark Opal) saftige Fülle ganz entfalten. Und auch der Peperonata, der Tomatensuppe, der Minestrone, ja selbst den Linsen verleiht erst Basilikum jenen berühmten "letzten Pfiff". Die Palette der Würzmöglichkeiten mit Basilikum ist damit aber keineswegs ausgereizt. Sie reicht vom Rinderbraten über Möhrengemüse und grüne Bohnen bis zum Brathuhn, zur Pizza und - keinesfalls zu vergessen - zu den Salaten. Da steht Tomatensalat natürlich an erster Stelle, aber auch Gurken und grüner Salat gewinnen erheblich, wenn man sie mit Basilikum würzt (entweder einige frische Blättchen, erst unmittelbar vor dem Servieren gehackt, zugeben oder aber einen Teelöffel Pulver ins Dressing rühren). Fassen wir zusammen: Gemüse, Gemüse-/Fischsuppen, gekochter Fisch, Salate und Saucen sind die Hauptbereiche für die Anwendung des "königlichen" Gewürzes. Doch damit nicht genug: Basilikum besitzt auch noch die besondere Fähigkeit, Fett an einem Gericht - sprich zu viel Fett - geschmacklich zu dämpfen. So nimmt es zum Beispiel einem fetten Schweine- oder Gänsebraten das allzu üppige. (Dieser Hinweis sei allerdings nur im Sinne einer Geschmackskorrektur, nicht aber im Hinblick auf die Kalorien verstanden!). Ähnlich wie einige andere Gemüsekräuter verwendet der Koch Basilikum auch für die Bereitung von Kräuteressig. Einige Zweige genügen schon für eine Flasche Weinessig, der sich vorzüglich zur Abrundung von Salatdressings und Saucen eignet. Ärzte und Kräuterkundige früherer Zeiten meinten, Basilikum sei gut für Leute "die mit großer Fantasey umgehen". Und das dürfen kreative Köche und Küchenchefs sowie Feinschmecker getrost als Aufforderung betrachten." class="hasTooltip glossarydef">Basilikum waschen, Blättchen abzupfen, auf dem Gemüse verteilen. Mozzarella in Würfel schneiden, darübergeben. THOMY Les Sauces Auflauf-Sahne darübergießen und 25 Min. backen.

  • Apple-Pancake
    24. Januar 2014
    Zubereitung:

    Butter in einem Kochtopf zerlaufen lassen und zusammen mit den Eiern und dem Zucker zu einem glatten Teig verrühren. Mehl mit Backpulver vermengen, portionsweise in den Teig rühren und zum Schluss die Milch hinzufügen. Die Hälfte des Teiges in eine zweite Schüssel geben und mit Kaba Schokolade verrühren. Die Äpfel in feine Spalten schneiden, mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden und in einer Pfanne anbraten. Auf die eine Seite der Pfanne etwas hellen Teig und auf die andere Seite der Pfanne etwas dunklen Teig gießen, so dass die beiden Teige sich zu einem runden Pfannkuchen verbinden können. Den Herd auf die mittlere Stufe zurückstellen und den Pfannkuchen von beiden Seiten goldgelb backen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

  • Whisky-Konfekt
    25. Januar 2014
    Zubereitung:

    Zerkleinerte Schokolade und Sahne unter Rühren erwärmen, bis die Schokolade geschmolzen ist. Mit Whisky und Puderzucker aufkochen. Die leicht abgekühlte Masse in einen Spritzbeutel mit kleiner Sterntülle füllen und im Kühlschrank für eine Stunde kalt stellen. Dann kleine Rosetten auf Backpapier aufspritzen und mit Mandeln und Streuzucker verzieren. Im Kühlschrank ganz fest werden lassen. Ergibt ca. 20 Stück

  • Gefüllter Schweinebauch
    24. Januar 2014
    Zubereitung:
    • Das Fleisch waschen und trockentupfen. An der Seite eine Tasche zum Füllen einschneiden. Das Fleisch innen und außen mit Salz und Pfeffer einreiben.
    • Die Brötchen in der Milch einweichen. Die Petersilie waschen, trockenschwenken und ohne die groben Stiele fein hacken.
    • Die Zwiebel schälen und fein hacken. Die Butter erhitzen. Die Zwiebel darin glasig braten, anschließend abkühlen lassen.
    • Die Brötchen ausdrücken und mit den Eiern, der Petersilie und der Zwiebel vermischen. Mit Salz, Pfeffer und dem Muskat würzen.
    • Die Brötchenmasse locker in den Schweinebauch füllen. Die Tasche mit dem Zahnstochern zustecken.
    • Das Butterschmalz oder das Öl in einem Bräter erhitzen. Dein Schweinebauch mit der Schwarte nach unten in den Bräter legen. Den Bräter offen in den Backofen stellen. Die Fleischbrühe angießen.
    • Das Fleisch etwa 1 Stunde braten. Zwischendurch immer wieder mit Bratensaft begießen. wenn nötig, noch etwas Brühe hinzufügen.
    • Den Schweinebauch aus dem Bräter nehmen. Die Schwarte mit einem spitzen Messer rautenförmig einschneiden. Das Fleisch zurück in den Bräter geben und mit der Schwarte nach oben in etwa 30 Minuten fertig braten.
    • Den Schweinebauch aus dem Bräter nehmen und warm stellen. Den Bratensaft durch ein Haarsieb streichen, mit Crème fraîche verrühren und aufkochen lassen.
    • Den Braten von den Zahnstochern oder dem Küchengarn befreien und in Scheiben schneiden. Den Schweinebauch mit der Sauce servieren.
  • Adventkuchen
    10. November 2014
    Zubereitung:

    Honig und Zucker lauwarm zergehen lassen, unter diese fast erkaltete Masse die restlichen Zutaten rühren, gut abschlagen und 30 Minuten rasten lassen. Teig in eine gefettete und bemehlte Kastenform füllen und bei 175 Grad ca. 60 Minuten backen.

  • Polnischer Osterkuchen
    24. Februar 2015
    Zubereitung:

    Mehl in eine Schüssel geben, Hefe in die Mitte hinein bröckeln, mit etwas Zucker, etwas Mehl und der Hälfte der Milch zu einem Vorteig verrühren. 20 Minuten gehen lassen. Butter zerlassen, mit dem restlichen Zucker, Salz, abgeriebenen Orangen- und Zitronenschalen und den Eiern verrühren und mit der restlichen Milch und dem Vorteig zu einem Hefeteig verarbeiten. Rosinen unter den Teig kneten.

    Teig in einen gefettete, bemehlte Gugelhupfform füllen und zugedeckt nochmals 30 Minuten gehen lassen, bis sich die Menge verdoppelt hat. Im vorgeheizten Backofen, untere Schiene, bei 200 Grad C 50 Minuten backen. 20 Minuten in der Form abkühlen lassen. Zum völligen Erkalten auf ein Kuchengitter stürzen.

    Puderzucker sieben, mit dem Zitronensaft verrühren und über den Kuchen giessen. Mit den Kirschen dekorieren.

  • Gegrillte Garnelen auf Artischockenbett mit Kartoffelstroh
    25. Januar 2014
    Zubereitung:

    Die Garnelen schälen, die Beine, den Schwanz und den Darm entfernen. In eine Marinade aus Rum, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Tabasco legen. Eine Pfanne mit Olivenöl erhitzen und die Garnelen darin braten.

    Kartoffel schälen und reiben. Die geriebenen Kartoffeln in ein Küchentuch legen und darin ausdrücken. Eine Pfanne mit Öl erhitzen und die ausgewrungenen Kartoffeln in das heiße Fett streuen und umrühren.

    Die Artischocken in Viertel schneiden und in Butter anbraten, evtl. frische Kräuter (span data-placement="top"rel="popover" data-bs-original-title="<b><em class="highlight yellow">(Anethum graveolens)</em> Gurkenkraut.</b> Dill ist eine 1 Meter hohe, einjährige Pflanze mit faden artigen Blättern und gelben Blütendolden, dem span data-placement="top" rel="popover" data-bs-original-title="<b><em class="highlight yellow">(Foenicum vulgare)</em> Verwendet werden nur die Samen und das getrocknete Grün.</b> Fenchel ist eine bis zu 1,5 Meter hohe, mehrjährige, mit Ani, Dill und Kümmel verwandte Pflanze aus der Familie der Doldenblütler. Die hellgrünen Blätter sind mehrfach gefiedert, die goldgelben Blüten in Doppeldolden angeordnet. Als Gewürz werden die grünlich bis gelb-braunen, getrockneten, kümmelähnlichen Samen der Pflanze angeboten. Die Fenchelsamen sind etwas größer als Kümmel und tragen häufig ein Stielchen. Herkunft: Aus dem Mittelmeerraum. Fenchel als Gemüse hat nichts mit dem Gewürz zu tun. Foenicum vulgare Verwendung: Zum Kochen verwendet man Fenchelsamen hauptsächlich für Fisch. Übrigens: Um Fenchelgemüse weiß zu halten, bedeckt man es mit Kalbsnierenfett, denn es hat die Eigenschaft, Gemü-se weiß zu halten. Gesundheit: Beruhigend, Krampflösend und Schmerzlindernd. Aus den Samen macht man Tee, als Hausmittel gegen Husten und Verdauungsstörungen oder gegen eine Magenschleimhautreizung. Außerdem stellt man aus Fenchelsamen einen guten Magensirup her. Es ist auch sehr gut für kleine Kinder geeignet. Geschichte: "Er macht heiter und klare Augen" schrieb Adam Lonicerus 1582 in seinem Kräuterbuch. Und er war weder der erste noch der letzte Kräuterkundige, der die Heilkraft des Fenchels für die Augenpries. Schon Plinius wies darauf hin und berief sich dabei auf die "alten Ägypter", die Fenchel, wie Darstellungen in den Königsgräber zeigen, als Gewürz schätzten. Fenchel ist eines der ältesten Würzmittel überhaupt. Er kommt aus dem Mittelmeerraum, wo er heute noch überall wild wächst. Dort schätzt man ihn besonders: Nicht nur seine kleinen, länglichen, rauhen Samen als Gewürz, sondern auch als Gemüse: Die verdickten, wie große Zwiebeln aussehenden Blattstrünke werden dort gerne gegessen. Die Pflanze - sie kann bis zu 2 Meter hoch werden - ähnelt ein wenig Kümmel, Anis und Dill. Kein Wunder, gehört doch auch sie der artenreichen Verwandtschaft der Doldenblütler an. Das fein zerschlitzte Laub ist blaugrün, die kleine Blüten sind gelb, die Früchtchen achteckig, und jedes enthält zwei gerippte Samen. Diese sind - und das macht erst das Kraut zum Gewürz - reich an Fenchelöl, dessen Hauptbestandteil das ätherische Öl Anethol ist. Die Heilkunde reiht es unter die Karminativa ein, das sind Stoffe, die entblähend wirken. Anethol macht den Charakter von Fenchel aus, der an sich süß schmeckt, aber ein deutliches Brenne hinterläßt. Die Milde überwiegt jedoch, im Gegensatz zum gröberen, ein wenig herben Kümmel Währen dieser im Norden beliebter ist (sowohl in Schnäpsen wie auch im Brot), verleiht Fenchel vielen Brotsorten südlich des Mains ihre unverkennbare Note. Die Milde in Geschmack und Wirkung haben Fenchel auch den Ruf eingetragen, die leiblichen Beschwerden der jüngsten Erdenbürger zu lindern. Doch eigentlich begleitet diese Pflanze den Menschen auf seinem gesamten Lebensweg. So wird er seit eh und je stillenden Müttern empfoh-len, aber auch alten Leute, die Hartleibigkeit und Krämpfe plagen. Recht unbedankt freilich, denn weder geht ihm der Ruhm besonderer Kostbarkeit voraus, noch war er jemals rar oder schwer beschaffbar. Bescheidenheit, die sich darauf gründet, unentbehrlich zu sein, hat aber ihre Qualität. Diese Weisheit gilt auch für Fenchel. Man darf mit ihm nicht markant würzen; sobald er deutlich zu spüren ist, hat man schon zuviel genommen. Nur fern und leise darf er mitwirken, dann freilich kann er jene entscheidende Prise sein, die manches Gericht erst gelingen läßt bzw. Es vollendet. (Versuchen Sie doch mit einer winzigen Prise feinst zermahlenen Fenchels einem Apfelgelee oder Apfelfüllung für Kuchen das gewisse Etwas zu verleihen). Deutlich spüren hingegen darf man Fenchel am Schweinebraten, an eingelegten Gurken (ganze, noch unreife Fruchtdolden verwenden), in der Fenchelbutter und in Frikadellen. Im Süden Europas, wo sich die Pflanze am wohlsten fühlt und prächtig entwickelt, ist Fenchel auch als Fischgewürz sehr beliebt. Und manche Erinnerung an die "unbeschreibliche" Eigenart eines Fischgerichts, das man irgendwo in einem kleine Restaurant in Griechenland, Italien oder Südfrankreich genossen hat, wäre durch sein Mitwirken vielleicht auch hierzulande wieder hervorzulocken. Zum Beispiel mit einer Prise in der weißen Sauce zum Seefisch oder einem Fenchelzweig im Grillfisch: Schon ist ein Hauch Mittelmeer zu spüren. Auch die Spaghettisauce verträgt - ja, verlangt vielleicht sogar nach der Prise Fenchel. Stets aber, und das gilt auch für Kümmel, Anis und Koriander; muß man die Körnchen ganz fein zerreiben, ehe man sie dem Gericht beifügt. Nur so wird das ätherische Öl frei (in alten Körnchen kann es auch schon "verduftet" sein), und nur dann können wir es riechen und schmecken. Die harten Körnchen allein in Sauce, Saft oder Marinade bewirken rein gar nichts. Weil von Marinade die Rede ist: Sogar im Salat kann Fenchel sehr gut schmecken, in Kartoffelsalat etwa, wenn man Fenchel eben mag, und auch in Salat aus frischen Krabben. Unbedingt aber gehört ein Hauch Fenchel - nur ein paar Körner, gut zermahlen - ins Linsengericht. Es wird dadurch nicht nur bekömmlicher, es gewinnt auch an Charakter. Das wußten schon die alten Römer, wie überlieferte Rezepte beweisen. "Foeniculum" nannten sie übrigens den Fenchel, und so nennen ihn auch die Botaniker: Foeniculum vulgare - der ganz gewöhnliche Fenchel." data-content="<b><em class="highlight yellow">(Foenicum vulgare)</em> Verwendet werden nur die Samen und das getrocknete Grün.</b> Fenchel ist eine bis zu 1,5 Meter hohe, mehrjährige, mit Anis, Dill und Kümmel verwandte Pflanze aus der Familie der Doldenblütler. Die hellgrünen Blätter sind mehrfach gefiedert, die goldgelben Blüten in Doppeldolden angeordnet. Als Gewürz werden die grünlich bis gelb-braunen, getrockneten, kümmelähnlichen Samen der Pflanze angeboten. Die Fenchelsamen sind etwas größer als Kümmel und tragen häufig ein Stielchen. Herkunft: Aus dem Mittelmeerraum. Fenchel als Gemüse hat nichts mit dem Gewürz zu tun. Foenicum vulgare Verwendung: Zum Kochen verwendet man Fenchelsamen hauptsächlich für Fisch. Übrigens: Um Fenchelgemüse weiß zu halten, bedeckt man es mit Kalbsnierenfett, denn es hat die Eigenschaft, Gemü-se weiß zu halten. Gesundheit: Beruhigend, Krampflösend und Schmerzlindernd. Aus den Samen macht man Tee, als Hausmittel gegen Husten und Verdauungsstörungen oder gegen eine Magenschleimhautreizung. Außerdem stellt man aus Fenchelsamen einen guten Magensirup her. Es ist auch sehr gut für kleine Kinder geeignet. Geschichte: "Er macht heiter und klare Augen" schrieb Adam Lonicerus 1582 in seinem Kräuterbuch. Und er war weder der erste noch der letzte Kräuterkundige, der die Heilkraft des Fenchels für die Augenpries. Schon Plinius wies darauf hin und berief sich dabei auf die "alten Ägypter", die Fenchel, wie Darstellungen in den Königsgräber zeigen, als Gewürz schätzten. Fenchel ist eines der ältesten Würzmittel überhaupt. Er kommt aus dem Mittelmeerraum, wo er heute noch überall wild wächst. Dort schätzt man ihn besonders: Nicht nur seine kleinen, länglichen, rauhen Samen als Gewürz, sondern auch als Gemüse: Die verdickten, wie große Zwiebeln aussehenden Blattstrünke werden dort gerne gegessen. Die Pflanze - sie kann bis zu 2 Meter hoch werden - ähnelt ein wenig Kümmel, Anis und Dill. Kein Wunder, gehört doch auch sie der artenreichen Verwandtschaft der Doldenblütler an. Das fein zerschlitzte Laub ist blaugrün, die kleine Blüten sind gelb, die Früchtchen achteckig, und jedes enthält zwei gerippte Samen. Diese sind - und das macht erst das Kraut zum Gewürz - reich an Fenchelöl, dessen Hauptbestandteil das ätherische Öl Anethol ist. Die Heilkunde reiht es unter die Karminativa ein, das sind Stoffe, die entblähend wirken. Anethol macht den Charakter von Fenchel aus, der an sich süß schmeckt, aber ein deutliches Brenne hinterläßt. Die Milde überwiegt jedoch, im Gegensatz zum gröberen, ein wenig herben Kümmel Währen dieser im Norden beliebter ist (sowohl in Schnäpsen wie auch im Brot), verleiht Fenchel vielen Brotsorten südlich des Mains ihre unverkennbare Note. Die Milde in Geschmack und Wirkung haben Fenchel auch den Ruf eingetragen, die leiblichen Beschwerden der jüngsten Erdenbürger zu lindern. Doch eigentlich begleitet diese Pflanze den Menschen auf seinem gesamten Lebensweg. So wird er seit eh und je stillenden Müttern empfoh-len, aber auch alten Leute, die Hartleibigkeit und Krämpfe plagen. Recht unbedankt freilich, denn weder geht ihm der Ruhm besonderer Kostbarkeit voraus, noch war er jemals rar oder schwer beschaffbar. Bescheidenheit, die sich darauf gründet, unentbehrlich zu sein, hat aber ihre Qualität. Diese Weisheit gilt auch für Fenchel. Man darf mit ihm nicht markant würzen; sobald er deutlich zu spüren ist, hat man schon zuviel genommen. Nur fern und leise darf er mitwirken, dann freilich kann er jene entscheidende Prise sein, die manches Gericht erst gelingen läßt bzw. Es vollendet. (Versuchen Sie doch mit einer winzigen Prise feinst zermahlenen Fenchels einem Apfelgelee oder Apfelfüllung für Kuchen das gewisse Etwas zu verleihen). Deutlich spüren hingegen darf man Fenchel am Schweinebraten, an eingelegten Gurken (ganze, noch unreife Fruchtdolden verwenden), in der Fenchelbutter und in Frikadellen. Im Süden Europas, wo sich die Pflanze am wohlsten fühlt und prächtig entwickelt, ist Fenchel auch als Fischgewürz sehr beliebt. Und manche Erinnerung an die "unbeschreibliche" Eigenart eines Fischgerichts, das man irgendwo in einem kleine Restaurant in Griechenland, Italien oder Südfrankreich genossen hat, wäre durch sein Mitwirken vielleicht auch hierzulande wieder hervorzulocken. Zum Beispiel mit einer Prise in der weißen Sauce zum Seefisch oder einem Fenchelzweig im Grillfisch: Schon ist ein Hauch Mittelmeer zu spüren. Auch die Spaghettisauce verträgt - ja, verlangt vielleicht sogar nach der Prise Fenchel. Stets aber, und das gilt auch für Kümmel, Anis und Koriander; muß man die Körnchen ganz fein zerreiben, ehe man sie dem Gericht beifügt. Nur so wird das ätherische Öl frei (in alten Körnchen kann es auch schon "verduftet" sein), und nur dann können wir es riechen und schmecken. Die harten Körnchen allein in Sauce, Saft oder Marinade bewirken rein gar nichts. Weil von Marinade die Rede ist: Sogar im Salat kann Fenchel sehr gut schmecken, in Kartoffelsalat etwa, wenn man Fenchel eben mag, und auch in Salat aus frischen Krabben. Unbedingt aber gehört ein Hauch Fenchel - nur ein paar Körner, gut zermahlen - ins Linsengericht. Es wird dadurch nicht nur bekömmlicher, es gewinnt auch an Charakter. Das wußten schon die alten Römer, wie überlieferte Rezepte beweisen. "Foeniculum" nannten sie übrigens den Fenchel, und so nennen ihn auch die Botaniker: Foeniculum vulgare - der ganz gewöhnliche Fenchel." class="hasTooltip glossarydef">Fenchel nahe verwandt. Die kleinen braunen, elliptischen Samen zerfallen in 2 Teilfrüchte. Kraut und Samen haben unterschiedliche Würzkraft. Die Samen sind schärfer im Geschmack. Herkunft: Meist angebaut, aber auch verwildert an sonnigen Standorten. Verwendung: Für Krustentiere, Garnelen, Krabben, Aal grün, Dillessig, Kartoffelsuppe und vieles mehr. Gesundheit: Es enthält viel Vitamin C , hat sich bewährt bei Blähungen und Magenschmerzen, auch bei schlechtem Mundgeruch. Dill fördert die Verdauung, ist Krampf und schmerzlösend, blähungstreibend, mild beruhigend, magenstärkend und regt die Magensaftproduktion an. Geschichte: Sein üppiges Grün, sein starker Duft beherrschen in den Ländern Skandinaviens die Gemüse-, aber auch die Fleischmärkte. In Finnland etwa ist es üblich, die Frischfische auf dichte Teppiche aus Dillkraut zu legen, um den starken Geruch zu bannen. Wer Lachs liebt, dem wird der finnische, mit Dill gebeizte Lachs unvergeßlich sein. Anethum graveolens Ein nordisches Gewürz also? Von der Beliebtheit her sicher, doch nicht, was die Herkunft betrifft. Die teilt Dill mit der Mehrzahl der Gewürzkräuter. Er kommt aus dem Orient, aber gedeiht im Gegensatz zu den sonnenliebenden Arten auch im gemäßigten und selbst kühlen Klima hervorragend. In der Heimat des Dills, in Vorderasien und in Südeuropa, kümmert man sich kaum noch um ihn. Auch in der Mittelmeerküche spielt er überhaupt keine Rolle. Erst die Nouvelle Cuisine hat ihn, wohl seiner Frische wegen, für Frankreich entdeckt. In Polen hingegen, in Rußland, im Baltikum und, wie schon erwähnt, in Skandinavien schwelgt man in Dill: Dort ist er Inbegriff des jungen Sommers. In seiner ursprünglichen Heimat, im Orient, hat er vor vielen Jahrtausenden eine große Rolle gespielt - als Heilpflanze. Die Liste der Leiden, die man mit seiner Hilfe angeblich lindern und heilen kann, ist lang. Sie war schon im antiken Ägypten, dann den Griechen bekannt. Die Römer folgten diesen Empfehlungen, und im Mittelalter übernahmen die Deutschen Kräuterbücher ihre Ratschläge. Sie wiesen vor allem darauf hin, daß Dill den stillenden Müttern nützt, daß er beruhigt und den Schlaf fördert und gut für die Verdauungsorgane ist. Dies ist den ätherichen Ölen im Dill zuzuschreiben. Sie regen den Appetit an und fördern die Verdauung der Speisen. So macht reichlich Dill vor allem schwere Speisen viel leichter verdaulich. Sehr harmonisch sind alle Verbindungen zwischen Dill und Gurken. Sie gewinnen durch das sehr bestimmte und kräftige Aroma des Würzkrautes; sei es in Gemüsezubereitungen oder als Salat. Auch zum Einlegen von Gurken verwendet man Dill sehr gern - am besten blühenden. Dill-Essig (durch verkochen von 500 g Dillkraut mit 1,5 Liter Essig und etwas Salz leicht herzustellen) ist für die Zubereitung von Gurken,- Tomaten- und grünem Salat hervorragend geeignet. Früher hat man , besonders in der Volksmedizin, in erster Linie die Früchte des Dillkrauts verwendet. Sie enthalten das kampferartige, ätherische Öl Carvon besonders reichlich und schmecken deshalb auch viel intensiver, aber weniger angenehm als die feingliedrigen, durch eine Wachsschicht etwas bläulich schimmernden Blätter. Als Gewürz verwendet man Dill-Samen heute eigentlich nur noch selten. Wichtig sind sie nach wie vor für das Einlegen von Sauerkraut. Eine kleine Prise gestoßener Dill-Samen gibt aber zum Beispiel auch gekochten grünen Bohnen eine überraschend angenehme Geschmacksnote. Dill-Butter (1 Teelöffel gemahlene Dill-Samen auf 4 Eßlöffel Butter) ist zu Kochfisch oder Steaks eine interessante Abwechslung. Man muss aber immer bedenken, daß Dill ein extrem dominantes Gewürz ist, und sich daher nicht für Mischungen eignet. Wer es jedoch mag, findet es köstlich. Als geradezu unentbehrlich erweist sich dieses grüne, duftende Kraut zu Shrimps und Krebsen. Zu den Bergen rotgesottener Flußkrebse, wie sie die Mittsommer-Feste in Schweden kennzeichnen, gehören auch Platten und Körbe mit Dillkraut. Seine frische Strenge ergänzt harmonisch die Süße des Krebsfleisches. Doch es gibt noch weitere Möglichkeiten, die köstliche Eigenart dieses Gewürzes zur Geltung zu bringen: Man serviert es zu Avocados, rührt es in Creme- oder Hüttenkäse, in den Quark zu jungen Pellkartoffeln oder es - als "i" Punkt - auf Tomatensaft." data-content="<b><em class="highlight yellow">(Anethum graveolens)</em> Gurkenkraut.</b> Dill ist eine 1 Meter hohe, einjährige Pflanze mit faden artigen Blättern und gelben Blütendolden, dem span data-placement="top" rel="popover" data-bs-original-title="<b><em class="highlight yellow">(Foenicum vulgare)</em> Verwendet werden nur die Samen und das getrocknete Grün.</b> Fenchel ist eine bis zu 1,5 Meter hohe, mehrjährige, mit Anis, Dill und Kümmel verwandte Pflanze aus der Familie der Doldenblütler. Die hellgrünen Blätter sind mehrfach gefiedert, die goldgelben Blüten in Doppeldolden angeordnet. Als Gewürz werden die grünlich bis gelb-braunen, getrockneten, kümmelähnlichen Samen der Pflanze angeboten. Die Fenchelsamen sind etwas größer als Kümmel und tragen häufig ein Stielchen. Herkunft: Aus dem Mittelmeerraum. Fenchel als Gemüse hat nichts mit dem Gewürz zu tun. Foenicum vulgare Verwendung: Zum Kochen verwendet man Fenchelsamen hauptsächlich für Fisch. Übrigens: Um Fenchelgemüse weiß zu halten, bedeckt man es mit Kalbsnierenfett, denn es hat die Eigenschaft, Gemü-se weiß zu halten. Gesundheit: Beruhigend, Krampflösend und Schmerzlindernd. Aus den Samen macht man Tee, als Hausmittel gegen Husten und Verdauungsstörungen oder gegen eine Magenschleimhautreizung. Außerdem stellt man aus Fenchelsamen einen guten Magensirup her. Es ist auch sehr gut für kleine Kinder geeignet. Geschichte: "Er macht heiter und klare Augen" schrieb Adam Lonicerus 1582 in seinem Kräuterbuch. Und er war weder der erste noch der letzte Kräuterkundige, der die Heilkraft des Fenchels für die Augenpries. Schon Plinius wies darauf hin und berief sich dabei auf die "alten Ägypter", die Fenchel, wie Darstellungen in den Königsgräber zeigen, als Gewürz schätzten. Fenchel ist eines der ältesten Würzmittel überhaupt. Er kommt aus dem Mittelmeerraum, wo er heute noch überall wild wächst. Dort schätzt man ihn besonders: Nicht nur seine kleinen, länglichen, rauhen Samen als Gewürz, sondern auch als Gemüse: Die verdickten, wie große Zwiebeln aussehenden Blattstrünke werden dort gerne gegessen. Die Pflanze - sie kann bis zu 2 Meter hoch werden - ähnelt ein wenig Kümmel, Anis und Dill. Kein Wunder, gehört doch auch sie der artenreichen Verwandtschaft der Doldenblütler an. Das fein zerschlitzte Laub ist blaugrün, die kleine Blüten sind gelb, die Früchtchen achteckig, und jedes enthält zwei gerippte Samen. Diese sind - und das macht erst das Kraut zum Gewürz - reich an Fenchelöl, dessen Hauptbestandteil das ätherische Öl Anethol ist. Die Heilkunde reiht es unter die Karminativa ein, das sind Stoffe, die entblähend wirken. Anethol macht den Charakter von Fenchel aus, der an sich süß schmeckt, aber ein deutliches Brenne hinterläßt. Die Milde überwiegt jedoch, im Gegensatz zum gröberen, ein wenig herben Kümmel Währen dieser im Norden beliebter ist (sowohl in Schnäpsen wie auch im Brot), verleiht Fenchel vielen Brotsorten südlich des Mains ihre unverkennbare Note. Die Milde in Geschmack und Wirkung haben Fenchel auch den Ruf eingetragen, die leiblichen Beschwerden der jüngsten Erdenbürger zu lindern. Doch eigentlich begleitet diese Pflanze den Menschen auf seinem gesamten Lebensweg. So wird er seit eh und je stillenden Müttern empfoh-len, aber auch alten Leute, die Hartleibigkeit und Krämpfe plagen. Recht unbedankt freilich, denn weder geht ihm der Ruhm besonderer Kostbarkeit voraus, noch war er jemals rar oder schwer beschaffbar. Bescheidenheit, die sich darauf gründet, unentbehrlich zu sein, hat aber ihre Qualität. Diese Weisheit gilt auch für Fenchel. Man darf mit ihm nicht markant würzen; sobald er deutlich zu spüren ist, hat man schon zuviel genommen. Nur fern und leise darf er mitwirken, dann freilich kann er jene entscheidende Prise sein, die manches Gericht erst gelingen läßt bzw. Es vollendet. (Versuchen Sie doch mit einer winzigen Prise feinst zermahlenen Fenchels einem Apfelgelee oder Apfelfüllung für Kuchen das gewisse Etwas zu verleihen). Deutlich spüren hingegen darf man Fenchel am Schweinebraten, an eingelegten Gurken (ganze, noch unreife Fruchtdolden verwenden), in der Fenchelbutter und in Frikadellen. Im Süden Europas, wo sich die Pflanze am wohlsten fühlt und prächtig entwickelt, ist Fenchel auch als Fischgewürz sehr beliebt. Und manche Erinnerung an die "unbeschreibliche" Eigenart eines Fischgerichts, das man irgendwo in einem kleine Restaurant in Griechenland, Italien oder Südfrankreich genossen hat, wäre durch sein Mitwirken vielleicht auch hierzulande wieder hervorzulocken. Zum Beispiel mit einer Prise in der weißen Sauce zum Seefisch oder einem Fenchelzweig im Grillfisch: Schon ist ein Hauch Mittelmeer zu spüren. Auch die Spaghettisauce verträgt - ja, verlangt vielleicht sogar nach der Prise Fenchel. Stets aber, und das gilt auch für Kümmel, Anis und Koriander; muß man die Körnchen ganz fein zerreiben, ehe man sie dem Gericht beifügt. Nur so wird das ätherische Öl frei (in alten Körnchen kann es auch schon "verduftet" sein), und nur dann können wir es riechen und schmecken. Die harten Körnchen allein in Sauce, Saft oder Marinade bewirken rein gar nichts. Weil von Marinade die Rede ist: Sogar im Salat kann Fenchel sehr gut schmecken, in Kartoffelsalat etwa, wenn man Fenchel eben mag, und auch in Salat aus frischen Krabben. Unbedingt aber gehört ein Hauch Fenchel - nur ein paar Körner, gut zermahlen - ins Linsengericht. Es wird dadurch nicht nur bekömmlicher, es gewinnt auch an Charakter. Das wußten schon die alten Römer, wie überlieferte Rezepte beweisen. "Foeniculum" nannten sie übrigens den Fenchel, und so nennen ihn auch die Botaniker: Foeniculum vulgare - der ganz gewöhnliche Fenchel." data-content="<b><em class="highlight yellow">(Foenicum vulgare)</em> Verwendet werden nur die Samen und das getrocknete Grün.</b> Fenchel ist eine bis zu 1,5 Meter hohe, mehrjährige, mit Anis, Dill und Kümmel verwandte Pflanze aus der Familie der Doldenblütler. Die hellgrünen Blätter sind mehrfach gefiedert, die goldgelben Blüten in Doppeldolden angeordnet. Als Gewürz werden die grünlich bis gelb-braunen, getrockneten, kümmelähnlichen Samen der Pflanze angeboten. Die Fenchelsamen sind etwas größer als Kümmel und tragen häufig ein Stielchen. Herkunft: Aus dem Mittelmeerraum. Fenchel als Gemüse hat nichts mit dem Gewürz zu tun. Foenicum vulgare Verwendung: Zum Kochen verwendet man Fenchelsamen hauptsächlich für Fisch. Übrigens: Um Fenchelgemüse weiß zu halten, bedeckt man es mit Kalbsnierenfett, denn es hat die Eigenschaft, Gemü-se weiß zu halten. Gesundheit: Beruhigend, Krampflösend und Schmerzlindernd. Aus den Samen macht man Tee, als Hausmittel gegen Husten und Verdauungsstörungen oder gegen eine Magenschleimhautreizung. Außerdem stellt man aus Fenchelsamen einen guten Magensirup her. Es ist auch sehr gut für kleine Kinder geeignet. Geschichte: "Er macht heiter und klare Augen" schrieb Adam Lonicerus 1582 in seinem Kräuterbuch. Und er war weder der erste noch der letzte Kräuterkundige, der die Heilkraft des Fenchels für die Augenpries. Schon Plinius wies darauf hin und berief sich dabei auf die "alten Ägypter", die Fenchel, wie Darstellungen in den Königsgräber zeigen, als Gewürz schätzten. Fenchel ist eines der ältesten Würzmittel überhaupt. Er kommt aus dem Mittelmeerraum, wo er heute noch überall wild wächst. Dort schätzt man ihn besonders: Nicht nur seine kleinen, länglichen, rauhen Samen als Gewürz, sondern auch als Gemüse: Die verdickten, wie große Zwiebeln aussehenden Blattstrünke werden dort gerne gegessen. Die Pflanze - sie kann bis zu 2 Meter hoch werden - ähnelt ein wenig Kümmel, Anis und Dill. Kein Wunder, gehört doch auch sie der artenreichen Verwandtschaft der Doldenblütler an. Das fein zerschlitzte Laub ist blaugrün, die kleine Blüten sind gelb, die Früchtchen achteckig, und jedes enthält zwei gerippte Samen. Diese sind - und das macht erst das Kraut zum Gewürz - reich an Fenchelöl, dessen Hauptbestandteil das ätherische Öl Anethol ist. Die Heilkunde reiht es unter die Karminativa ein, das sind Stoffe, die entblähend wirken. Anethol macht den Charakter von Fenchel aus, der an sich süß schmeckt, aber ein deutliches Brenne hinterläßt. Die Milde überwiegt jedoch, im Gegensatz zum gröberen, ein wenig herben Kümmel Währen dieser im Norden beliebter ist (sowohl in Schnäpsen wie auch im Brot), verleiht Fenchel vielen Brotsorten südlich des Mains ihre unverkennbare Note. Die Milde in Geschmack und Wirkung haben Fenchel auch den Ruf eingetragen, die leiblichen Beschwerden der jüngsten Erdenbürger zu lindern. Doch eigentlich begleitet diese Pflanze den Menschen auf seinem gesamten Lebensweg. So wird er seit eh und je stillenden Müttern empfoh-len, aber auch alten Leute, die Hartleibigkeit und Krämpfe plagen. Recht unbedankt freilich, denn weder geht ihm der Ruhm besonderer Kostbarkeit voraus, noch war er jemals rar oder schwer beschaffbar. Bescheidenheit, die sich darauf gründet, unentbehrlich zu sein, hat aber ihre Qualität. Diese Weisheit gilt auch für Fenchel. Man darf mit ihm nicht markant würzen; sobald er deutlich zu spüren ist, hat man schon zuviel genommen. Nur fern und leise darf er mitwirken, dann freilich kann er jene entscheidende Prise sein, die manches Gericht erst gelingen läßt bzw. Es vollendet. (Versuchen Sie doch mit einer winzigen Prise feinst zermahlenen Fenchels einem Apfelgelee oder Apfelfüllung für Kuchen das gewisse Etwas zu verleihen). Deutlich spüren hingegen darf man Fenchel am Schweinebraten, an eingelegten Gurken (ganze, noch unreife Fruchtdolden verwenden), in der Fenchelbutter und in Frikadellen. Im Süden Europas, wo sich die Pflanze am wohlsten fühlt und prächtig entwickelt, ist Fenchel auch als Fischgewürz sehr beliebt. Und manche Erinnerung an die "unbeschreibliche" Eigenart eines Fischgerichts, das man irgendwo in einem kleine Restaurant in Griechenland, Italien oder Südfrankreich genossen hat, wäre durch sein Mitwirken vielleicht auch hierzulande wieder hervorzulocken. Zum Beispiel mit einer Prise in der weißen Sauce zum Seefisch oder einem Fenchelzweig im Grillfisch: Schon ist ein Hauch Mittelmeer zu spüren. Auch die Spaghettisauce verträgt - ja, verlangt vielleicht sogar nach der Prise Fenchel. Stets aber, und das gilt auch für Kümmel, Anis und Koriander; muß man die Körnchen ganz fein zerreiben, ehe man sie dem Gericht beifügt. Nur so wird das ätherische Öl frei (in alten Körnchen kann es auch schon "verduftet" sein), und nur dann können wir es riechen und schmecken. Die harten Körnchen allein in Sauce, Saft oder Marinade bewirken rein gar nichts. Weil von Marinade die Rede ist: Sogar im Salat kann Fenchel sehr gut schmecken, in Kartoffelsalat etwa, wenn man Fenchel eben mag, und auch in Salat aus frischen Krabben. Unbedingt aber gehört ein Hauch Fenchel - nur ein paar Körner, gut zermahlen - ins Linsengericht. Es wird dadurch nicht nur bekömmlicher, es gewinnt auch an Charakter. Das wußten schon die alten Römer, wie überlieferte Rezepte beweisen. "Foeniculum" nannten sie übrigens den Fenchel, und so nennen ihn auch die Botaniker: Foeniculum vulgare - der ganz gewöhnliche Fenchel." class="hasTooltip glossarydef">Fenchel nahe verwandt. Die kleinen braunen, elliptischen Samen zerfallen in 2 Teilfrüchte. Kraut und Samen haben unterschiedliche Würzkraft. Die Samen sind schärfer im Geschmack. Herkunft: Meist angebaut, aber auch verwildert an sonnigen Standorten. Verwendung: Für Krustentiere, Garnelen, Krabben, Aal grün, Dillessig, Kartoffelsuppe und vieles mehr. Gesundheit: Es enthält viel Vitamin C , hat sich bewährt bei Blähungen und Magenschmerzen, auch bei schlechtem Mundgeruch. Dill fördert die Verdauung, ist Krampf und schmerzlösend, blähungstreibend, mild beruhigend, magenstärkend und regt die Magensaftproduktion an. Geschichte: Sein üppiges Grün, sein starker Duft beherrschen in den Ländern Skandinaviens die Gemüse-, aber auch die Fleischmärkte. In Finnland etwa ist es üblich, die Frischfische auf dichte Teppiche aus Dillkraut zu legen, um den starken Geruch zu bannen. Wer Lachs liebt, dem wird der finnische, mit Dill gebeizte Lachs unvergeßlich sein. Anethum graveolens Ein nordisches Gewürz also? Von der Beliebtheit her sicher, doch nicht, was die Herkunft betrifft. Die teilt Dill mit der Mehrzahl der Gewürzkräuter. Er kommt aus dem Orient, aber gedeiht im Gegensatz zu den sonnenliebenden Arten auch im gemäßigten und selbst kühlen Klima hervorragend. In der Heimat des Dills, in Vorderasien und in Südeuropa, kümmert man sich kaum noch um ihn. Auch in der Mittelmeerküche spielt er überhaupt keine Rolle. Erst die Nouvelle Cuisine hat ihn, wohl seiner Frische wegen, für Frankreich entdeckt. In Polen hingegen, in Rußland, im Baltikum und, wie schon erwähnt, in Skandinavien schwelgt man in Dill: Dort ist er Inbegriff des jungen Sommers. In seiner ursprünglichen Heimat, im Orient, hat er vor vielen Jahrtausenden eine große Rolle gespielt - als Heilpflanze. Die Liste der Leiden, die man mit seiner Hilfe angeblich lindern und heilen kann, ist lang. Sie war schon im antiken Ägypten, dann den Griechen bekannt. Die Römer folgten diesen Empfehlungen, und im Mittelalter übernahmen die Deutschen Kräuterbücher ihre Ratschläge. Sie wiesen vor allem darauf hin, daß Dill den stillenden Müttern nützt, daß er beruhigt und den Schlaf fördert und gut für die Verdauungsorgane ist. Dies ist den ätherichen Ölen im Dill zuzuschreiben. Sie regen den Appetit an und fördern die Verdauung der Speisen. So macht reichlich Dill vor allem schwere Speisen viel leichter verdaulich. Sehr harmonisch sind alle Verbindungen zwischen Dill und Gurken. Sie gewinnen durch das sehr bestimmte und kräftige Aroma des Würzkrautes; sei es in Gemüsezubereitungen oder als Salat. Auch zum Einlegen von Gurken verwendet man Dill sehr gern - am besten blühenden. Dill-Essig (durch verkochen von 500 g Dillkraut mit 1,5 Liter Essig und etwas Salz leicht herzustellen) ist für die Zubereitung von Gurken,- Tomaten- und grünem Salat hervorragend geeignet. Früher hat man , besonders in der Volksmedizin, in erster Linie die Früchte des Dillkrauts verwendet. Sie enthalten das kampferartige, ätherische Öl Carvon besonders reichlich und schmecken deshalb auch viel intensiver, aber weniger angenehm als die feingliedrigen, durch eine Wachsschicht etwas bläulich schimmernden Blätter. Als Gewürz verwendet man Dill-Samen heute eigentlich nur noch selten. Wichtig sind sie nach wie vor für das Einlegen von Sauerkraut. Eine kleine Prise gestoßener Dill-Samen gibt aber zum Beispiel auch gekochten grünen Bohnen eine überraschend angenehme Geschmacksnote. Dill-Butter (1 Teelöffel gemahlene Dill-Samen auf 4 Eßlöffel Butter) ist zu Kochfisch oder Steaks eine interessante Abwechslung. Man muss aber immer bedenken, daß Dill ein extrem dominantes Gewürz ist, und sich daher nicht für Mischungen eignet. Wer es jedoch mag, findet es köstlich. Als geradezu unentbehrlich erweist sich dieses grüne, duftende Kraut zu Shrimps und Krebsen. Zu den Bergen rotgesottener Flußkrebse, wie sie die Mittsommer-Feste in Schweden kennzeichnen, gehören auch Platten und Körbe mit Dillkraut. Seine frische Strenge ergänzt harmonisch die Süße des Krebsfleisches. Doch es gibt noch weitere Möglichkeiten, die köstliche Eigenart dieses Gewürzes zur Geltung zu bringen: Man serviert es zu Avocados, rührt es in Creme- oder Hüttenkäse, in den Quark zu jungen Pellkartoffeln oder es - als "i" Punkt - auf Tomatensaft." class="hasTooltip glossarydef">Dill, san data-placement="top" rel="popover" data-bs-original-title="<b><em class="highlight yellow">(Ocimum basilicum)</em> Königskraut.</b> Einjähriges, bis ca. 50 cm hohes, buschiges Kraut mit länglichen, gelblichgrünen Blättern. Kleine weißliche Blüten erscheinen von Juni bis September. Es gibt verschiedene Basilikumsorten. Die frostempfingliche Pflanze braucht sehr viel Sonne, um ihr feines Aroma zu entwickeln. Herkunft: Indien, Persien, Mittel-meer, Robuste Arten auch in Deutschland. Es gibt ca. 60 verschiedene Arten. Die wichtigsten sind die kleinblättrigen, weil sie kräftiger im Geschmack sind. Die großblättrigen sind die robusteren und widerstandsfähigeren (kommen aus der BRD). Verwendung: Für Salate, Saucen, Suppen (Tomatensuppe), Fisch, Eier, Fleisch und Käsespeisen, sowie vor allem in der italienischen Küche. Gesundheit: Appetitanregend, Beruhigend, Verdauungsanregend und wirkt Blähungen entgegen, sowie gegen Schleimhautreizung. Geschichte: Man braucht es außen und inwendig, schreibt Adam Lonicerus über Basilikum in seinem 1679 erschienenen Kräuterbuch. Seine Heimat darf man in Südasien vermuten, doch wohl schon in der vorchristlichen Zeit gelangte das "königliche" Gewürz in den Mittelmeerraum. Aufzeichnungen aus dem Altertum rühmen das äußerlich eher unscheinbare Kraut bei Magen- und Darmbeschwerden und als Stärkung fürs Hirn. Dazu soll es beruhigend wirken, Kopfschmerzen und Migräne vertreiben (wenn man sich mit dem Öl einreibt), und es zählt auch heute noch den sogenannten Stomachia (Anti-blähungsmitteln). Sicherlich ist Basilikum nicht das einzige Gewürz, das im Laufe der Zeit vom Wundermittel der Medizinmänner zum Geheimtip der Küchenchefs avancierte. So manche Pflanze, ursprünglich als heilend gerühmt und verordnet, hat sich schließlich bis heute in Suppentöpfen und Bratpfannen bewährt. Zumal moderne Forscher in Untersuchungen immer gerne bestätigen, daß Gewürze "gesund" sind. Trotz hoher Wertschätzung fehlt Basilikum hierzulande noch immer in manchem Gewürzschrank. Angesichts seiner positiven Eigenschaften sollte es aber eigentlich an bevorzugter Stelle stehen. Geradezu unentbehrlich wird Basilikum für jeden, der einmal "il pesto" gekostet hat, die köstliche grüne Sauce aus der Küche Genuas. Auch in der sizilianischen "Salsa agrodolce", die zu gekochtem Fleisch, vor allem aber zu gekochten Fisch paßt, ist Basilikum die entscheidende Geschmacks-Komponente. Überhaupt spielt das Gewürz in der italienischen Küche eine ganz große, bestimmende Rolle. Weil es im Geschmack ebenso an Süßholz erinnert wie an Zitrone und Anis, eignet es sich hervorragend, den an sich etwas langweiligen Gemüsesorten des Mittelmeerraums die nötige Würze zu verleihen. Auberginen, Kürbis und Paprikaschoten, ganz besonders aber Tomaten, verlangen nach Basilikum, soll sich ihre Ocimum basilicum Ocimum basilikum (Dark Opal) saftige Fülle ganz entfalten. Und auch der Peperonata, der Tomatensuppe, der Minestrone, ja selbst den Linsen verleiht erst Basilikum jenen berühmten "letzten Pfiff". Die Palette der Würzmöglichkeiten mit Basilikum ist damit aber keineswegs ausgereizt. Sie reicht vom Rinderbraten über Möhrengemüse und grüne Bohnen bis zum Brathuhn, zur Pizza und - keinesfalls zu vergessen - zu den Salaten. Da steht Tomatensalat natürlich an erster Stelle, aber auch Gurken und grüner Salat gewinnen erheblich, wenn man sie mit Basilikum würzt (entweder einige frische Blättchen, erst unmittelbar vor dem Servieren gehackt, zugeben oder aber einen Teelöffel Pulver ins Dressing rühren). Fassen wir zusammen: Gemüse, Gemüse-/Fischsuppen, gekochter Fisch, Salate und Saucen sind die Hauptbereiche für die Anwendung des "königlichen" Gewürzes. Doch damit nicht genug: Basilikum besitzt auch noch die besondere Fähigkeit, Fett an einem Gericht - sprich zu viel Fett - geschmacklich zu dämpfen. So nimmt es zum Beispiel einem fetten Schweine- oder Gänsebraten das allzu üppige. (Dieser Hinweis sei allerdings nur im Sinne einer Geschmackskorrektur, nicht aber im Hinblick auf die Kalorien verstanden!). Ähnlich wie einige andere Gemüsekräuter verwendet der Koch Basilikum auch für die Bereitung von Kräuteressig. Einige Zweige genügen schon für eine Flasche Weinessig, der sich vorzüglich zur Abrundung von Salatdressings und Saucen eignet. Ärzte und Kräuterkundige früherer Zeiten meinten, Basilikum sei gut für Leute "die mit großer Fantasey umgehen". Und das dürfen kreative Köche und Küchenchefs sowie Feinschmecker getrost als Aufforderung betrachten." data-content="<b><em class="highlight yellow">(Ocimum basilicum)</em> Königskraut.</b> Einjähriges, bis ca. 50 cm hohes, buschiges Kraut mit länglichen, gelblichgrünen Blättern. Kleine weißliche Blüten erscheinen von Juni bis September. Es gibt verschiedene Basilikumsorten. Die frostempfingliche Pflanze braucht sehr viel Sonne, um ihr feines Aroma zu entwickeln. Herkunft: Indien, Persien, Mittel-meer, Robuste Arten auch in Deutschland. Es gibt ca. 60 verschiedene Arten. Die wichtigsten sind die kleinblättrigen, weil sie kräftiger im Geschmack sind. Die großblättrigen sind die robusteren und widerstandsfähigeren (kommen aus der BRD). Verwendung: Für Salate, Saucen, Suppen (Tomatensuppe), Fisch, Eier, Fleisch und Käsespeisen, sowie vor allem in der italienischen Küche. Gesundheit: Appetitanregend, Beruhigend, Verdauungsanregend und wirkt Blähungen entgegen, sowie gegen Schleimhautreizung. Geschichte: Man braucht es außen und inwendig, schreibt Adam Lonicerus über Basilikum in seinem 1679 erschienenen Kräuterbuch. Seine Heimat darf man in Südasien vermuten, doch wohl schon in der vorchristlichen Zeit gelangte das "königliche" Gewürz in den Mittelmeerraum. Aufzeichnungen aus dem Altertum rühmen das äußerlich eher unscheinbare Kraut bei Magen- und Darmbeschwerden und als Stärkung fürs Hirn. Dazu soll es beruhigend wirken, Kopfschmerzen und Migräne vertreiben (wenn man sich mit dem Öl einreibt), und es zählt auch heute noch den sogenannten Stomachia (Anti-blähungsmitteln). Sicherlich ist Basilikum nicht das einzige Gewürz, das im Laufe der Zeit vom Wundermittel der Medizinmänner zum Geheimtip der Küchenchefs avancierte. So manche Pflanze, ursprünglich als heilend gerühmt und verordnet, hat sich schließlich bis heute in Suppentöpfen und Bratpfannen bewährt. Zumal moderne Forscher in Untersuchungen immer gerne bestätigen, daß Gewürze "gesund" sind. Trotz hoher Wertschätzung fehlt Basilikum hierzulande noch immer in manchem Gewürzschrank. Angesichts seiner positiven Eigenschaften sollte es aber eigentlich an bevorzugter Stelle stehen. Geradezu unentbehrlich wird Basilikum für jeden, der einmal "il pesto" gekostet hat, die köstliche grüne Sauce aus der Küche Genuas. Auch in der sizilianischen "Salsa agrodolce", die zu gekochtem Fleisch, vor allem aber zu gekochten Fisch paßt, ist Basilikum die entscheidende Geschmacks-Komponente. Überhaupt spielt das Gewürz in der italienischen Küche eine ganz große, bestimmende Rolle. Weil es im Geschmack ebenso an Süßholz erinnert wie an Zitrone und Anis, eignet es sich hervorragend, den an sich etwas langweiligen Gemüsesorten des Mittelmeerraums die nötige Würze zu verleihen. Auberginen, Kürbis und Paprikaschoten, ganz besonders aber Tomaten, verlangen nach Basilikum, soll sich ihre Ocimum basilicum Ocimum basilikum (Dark Opal) saftige Fülle ganz entfalten. Und auch der Peperonata, der Tomatensuppe, der Minestrone, ja selbst den Linsen verleiht erst Basilikum jenen berühmten "letzten Pfiff". Die Palette der Würzmöglichkeiten mit Basilikum ist damit aber keineswegs ausgereizt. Sie reicht vom Rinderbraten über Möhrengemüse und grüne Bohnen bis zum Brathuhn, zur Pizza und - keinesfalls zu vergessen - zu den Salaten. Da steht Tomatensalat natürlich an erster Stelle, aber auch Gurken und grüner Salat gewinnen erheblich, wenn man sie mit Basilikum würzt (entweder einige frische Blättchen, erst unmittelbar vor dem Servieren gehackt, zugeben oder aber einen Teelöffel Pulver ins Dressing rühren). Fassen wir zusammen: Gemüse, Gemüse-/Fischsuppen, gekochter Fisch, Salate und Saucen sind die Hauptbereiche für die Anwendung des "königlichen" Gewürzes. Doch damit nicht genug: Basilikum besitzt auch noch die besondere Fähigkeit, Fett an einem Gericht - sprich zu viel Fett - geschmacklich zu dämpfen. So nimmt es zum Beispiel einem fetten Schweine- oder Gänsebraten das allzu üppige. (Dieser Hinweis sei allerdings nur im Sinne einer Geschmackskorrektur, nicht aber im Hinblick auf die Kalorien verstanden!). Ähnlich wie einige andere Gemüsekräuter verwendet der Koch Basilikum auch für die Bereitung von Kräuteressig. Einige Zweige genügen schon für eine Flasche Weinessig, der sich vorzüglich zur Abrundung von Salatdressings und Saucen eignet. Ärzte und Kräuterkundige früherer Zeiten meinten, Basilikum sei gut für Leute "die mit großer Fantasey umgehen". Und das dürfen kreative Köche und Küchenchefs sowie Feinschmecker getrost als Aufforderung betrachten." class="hasTooltip glossarydef">Basilikum) dazugeben. Die rote (und evtl. eine grüne) Paprika in feine Streifen schneiden und in Butter anbraten.

    Artischocken, Kartoffelstroh, Paprika und die Garnelen zusammen auf einem Teller anrichten.

  • Cappucino Spritzgebäck
    28. August 2021
    Zubereitung:

    Weiche Margarine in eine Schüssel geben. Zucker, Cappuccino(Pulver), Eier, Speisestärke und ein Drittel der Mehlmenge hinzufügen. Das Ganze mit einem Mixer auf höchster Stufe gut verrühren. Am Schluss das restliche Mehl nach und nach unter den Teig geben.

    Den Teig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und Kringel, S- Formen oder andere beliebige Formen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen. Das Gebäck bei 200-225 °C etwa 10 -12 Minuten backen.

    Cappuccinospritzgebäck auf ein Rost geben und erkalten lassen. Für den Guss die Schokoladenglasur erwärmen, bis sie dickflüssig ist. Das Gebäck jeweils zur Hälfte in die Glasur tauchen.

  • Orangen-Krapfen
    25. Oktober 2021
    Zubereitung:
    1. Eier trennen. Butter, Zucker, Vanillezucker und Eigelbe cremig rühren. Mehl und Salz gut mischen, kurz unterrühren und glatt verkneten. Teig zur Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde kalt stellen.

    2. Kokosraspel auf einen Teller streuen, Eiweiße auf einem zweitem Teller verquirlen. Aus dem Teig walnussgroße Kugeln formen, Kugeln in das Eiweiß tauchen, dann in den Kokosraspeln wälzen. Auf mit Backpapier belegte Bleche verteilen und mit einem Kochlöffelstiel je eine Mulde in die Mitte drücken. Jeweils etwas Marmelade hinein geben. Plätzchen blechweise im heißen Ofen (E-Herd: 180° C, Umluft 160° C, Gas: 2) 10-12 Minuten backen. Dann auskühlen lassen.

  • Brioche-Küken
    24. Februar 2015
    Zubereitung:

    Hefe in warmer Milch auflösen, mit etwas Mehl verrühren und abgedeckt ca. 10 Min gehen lassen. Mehl in eine Schüssel sieben. Zucker, Salz, Eier und Hefemilch zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Abgedeckt an einem warmen Ort etwa 2 Stunden gehen lassen.

    Aus dem Teig 12 größere und 12 kleinere Kugeln für Kopf und Körper formen. Die großen Kugeln in eingefettete Muffinförmchen verteilen. In die Mitte eine kleine Vertiefung drücken. Die kleinen Kugeln darauf setzen. Nochmals ca. 10 Min gehen lassen. Das Eigelb mit Sahne verquirlen und die Broiche damit bestreichen.

    Im Backofen bei 200 Grad ca. 15 Min backen. Auskühlen lassen. Mit Kürbiskernen als Schnabel und Schwänzchen und Zuckerperlen als Augen verzieren.

  • Amaretti
    02. Oktober 2015
    Zubereitung:

    Backrohr auf 100 Grad vorheizen. Backblech mit Backpapier belegen. Eiklar mit der Hälfte des Zuckers cremig schlagen, restlichen Zucker zugeben und weiterschlagen. Mandeln und ein paar Tropfen Mandelöl oder Amaretto unterziehen. Masse auf das Blech dressieren, mit Mandelblättchen oder Kirschen verzieren und ca. 1 Stunde im Rohr trocknen lassen. Die Kekse über Nacht im abgedrehten Rohr fertig trocknen lassen.

  • Adventskalender
    10. November 2014
    Zubereitung:

    Butter/Margarine, Honig und Zucker unter ständigem Rühren erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Anschließend gut durch rühren und das Pfefferkuchengewürz hinzugeben. Abkühlen lassen. Die geschlagenen Eier und das Salz unterrühren. Zusammen mit dem Mehl, dem Backin und dem Kakao zu einem Teig verkneten. Mind 2 Stunden kalt stellen.

    Danach den Teig 1cm dick ausrollen und ausstechen oder mit Hilfe einer Schablone die gewünschten ausschneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und im vorgeheizten Ofen bei 200° C 10 Min backen.

    Eiweiß schlagen und soviel Puderzucker unterrühren, dass ein spritzbarer Guß entsteht. Zum Spritzen in einen Tiefkühlbeutel geben und die Spitze fein abschneiden. Den Schokoguß im Wasserbad erwärmen und ebenfalls in einen Tiefkühlbeutel geben. Die verschiedenen Formen nach dem Erkalten ganz nach Phantasie mit dem Zuckerguß (den Sie mit Speisefarbe färben können), dem Schokoguß und den Zuckerverzierungen dekorieren.

  • Doppelte Walnuss-Taler
    25. Januar 2014
    Zubereitung:

    Knetteig: Mehl mit Backin in einer Rührschüssel mischen. Übrige Zutaten hinzufügen und alles mit einem Handrührgerät (Knethaken) zunächst auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu einem Teig verarbeiten. Teig in Frischhaltefolie gewickelt mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen. Backblech mit Backpapier belegen. Backofen vorheizen.

    Teig auf leicht bemehlter Arbeitsfläche kurz verkneten, dann portionsweise etwa 3 mm dünn ausrollen (übrigen Teig - in Frischhaltefolie gewickelt - weiter kühlen). Plätzchen (Ø 4 cm) in Blütenform ausstechen, auf das Backblech legen und backen. Backzeit: etwa 9 Minuten

    Plätzchen mit dem Backpapier vom Blech ziehen und auf einem Kuchenrost erkalten lassen.

    Konfitüre in einem kleinen Topf 1 Minute erwärmen. Je ein Plätzchen auf der Unterseite damit bestreichen und mit einem zweiten zusammensetzen. Puderzucker sieben, mit Saft zu einem glatten Guss verrühren, auf die gefüllten Plätzchen streichen und sofort eine Walnusshälfte aufsetzen.

    • Teig am Vortag zubereiten und im Kühlschrank aufbewahren.
    • Wird die Konfitüre zwischendurch zu fest, einfach nochmals kurz erwärmen.
    • Wenn Sie nur ein Backblech haben, können Sie die übrigen Plätzchen auch auf dem zugeschnittenen Backpapier vorbereiten. Ziehen Sie dann einfach das Backpapier auf das Blech.
 

 

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